Gansch: Jetzt ist Angst der F vor Landesrechnungshof verständlich

20 Millionen Schilling Klubschulden sind keine Kleinigkeit

Niederösterreich, 15.5.1998 (NÖI) "Die jüngsten Entwicklungen in der 'Steuergeld-Verschwendungs-Affäre' der Freiheitlichen
machen ihre panische Angst vor dem NÖ Landesrechnungshof verständlich. So wird es mit diesem neuen, unabhängigen Kontrollinstrument erstmals möglich, die Klubförderungen der Landtagsfraktionen zu überprüfen. Und gerade das ist bei den Freiheitlichen hoch an der Zeit", erklärte LAbg. Leopold Gansch.****

Es sei die Pflicht jeder verantwortungsvollen Partei, mit den öffentlichen Geldern, also Steuergeldern, verantwortungsvoll umzugehen. Dies haben die Freiheitlichen aber offensichtlich voll und ganz verabsäumt. "Die Freiheitlichen Saubermacher haben vielmehr ihre öffentlichen Gelder dazu benutzt, um in dubiosen Wirtschaftstreuhand-Gesellschaften damit zu spekulieren. Genau
hier hätte der selbsternannte 'Aufdecker' Rambossek aufdecken sollen. Während er durch die Landes gezogen ist und den Wählern weismachen wollte, daß er ihnen 'Steuermillionen' erspart, hat
sein Klub und seine Partei, wahllos Steuermillionen verpulvert",
so Gansch.

"Die Verschwendung von Steuergeldern durch die Freiheitlichen muß jetzt endlich eine Ende haben. Da genügt es nicht, einige Köpfe rollen zu lassen - da muß eine völlig neue Einstellung zu den Wählern, zur Wahrheit und zum Umgang mit öffentlichen Geldern her", betonte Gansch.

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