Michalitsch: "Aufdecker" Rambossek bei eigener Fraktion kläglich versagt

F-Nein zu Landesrechnungshof nicht verwunderlich

Niederösterreich, 14.5.1998(NÖI) "Mit dem neuen Landesrechnungshof in Niederösterreich wird erstmals auch die Verwendung von öffentlichen Geldern bei Landtagsfraktionen kontrolliert. Das ist bei den Freiheitlichen auch dringend notwendig. Es ist daher also kaum verwunderlich, daß sich die
F-NÖ mit Händen und Füßen gegen die Einführung einer derartigen Kontrolle gewehrt hat", so VP-LAbg. Martin Michalitsch.****

Für Michalitsch habe zudem der selbsternannte Aufdecker Rambossek kläglich versagt: "Die eigene Fraktion hat Schulden angehäuft und Steuergelder verpulvert und er hat zugesehen. Was
hat Rambossek gewußt? War auch er Mitglied der Vertuschungsmaschinerie?"

"Die Verschwendung von Steuergeld durch die F-Klubkassa muß endgültig ein Ende haben", so Michalitsch. Er sei jedenfalls
sehr gespannt, ob der groß angekündigte Sparkurs auch
tatsächlich eingehalten werde, zumal es derartige F-
Beteuerungen bereits im Jahr 1994 gab.

In einer Tagszeitung vom 21. März 1994 hieß es: "Die Landes-FPÖ kämpft sei dem Landtagswahlkampf mit Bankschulden. Um 100 Prozent wurde mehr ausgegeben als eingenommen. Ein Minus von 13 Millionen Schilling, lautet der aktuelle Kontostand.
Finanzreferent Schreiner steuert bereits auf Sparkurs."
(Zitatende)

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