Karl Habsburg zum internationalen Tag der Familie, 15. Mai

Mütter leisten die wertvollste Aufgabe für die Gemeinschaft

Wien (OTS) - "Die Familie ist vor dem Staat Grundlage jeder Gemeinschaft." Mit klaren Worten umreißt der Europaparlamentarier Karl Habsburg, Präsident der Paneuropabewegung Österreich und Mitglied im Vorstand des Österreichischen Familienbundes, die Aufgabe der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. "Eine Gesellschaft funktioniert immer nur dann, wenn der Familie ensprechender Stellenwert eingeräumt wird", so der christlich-konservative Politiker. Es sei ein gefährlicher Irrweg gewesen, die Erziehung von Kindern in der Familie als minderwertige Tätigkeit abzuqualifizieren und stattdessen die allgemeine Selbstverwirklichung in der lohnabhängigen Werktätigkeit zu propagieren, kritisiert Karl Habsburg die Diskriminierung von Frauen, die als Mütter die wohl wichtigste und erfüllendste Aufgabe bewältigen: heranwachsende Menschen zu vollwertigen Mitgliedern einer Gesellschaft zu erziehen: "In der Familie lernt das Kind die Grundbegriffe des menschlichen Zusammenlebens wie beipielsweise Teilen, Verantwortung übernehmen, Autorität, also Persönlichkeit, zu erkennen und anzuerkennen."

Ein ganzes Heer von Psychologen werde heutzutage nicht mit jenen Problemen fertig, die durch zerstörte Familien geschaffen werden. Aufgabe der Politik sei es, "ihr durch eine vernünftige Steuerpolitik jenes Einkommen zu belassen, das sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt". Erst die Steuern in die Höhe zu schrauben und dann über Familienlastenausgleichsmaßnahmen den armen Almosenempfängern wieder etwas zukommen zu lassen, könne nicht als befriedigende Familienpolitik verstanden werden. "Schließlich gehen wir Christdemokraten von einem Menschenbild aus, das Selbständigkeit und Verantwortung voraussetzt."

Da der Generationenvertrag nach wie vor als Grundmodell der Pensionsversicherung gesehen wird, "ist es nur logisch, daß Eltern bei den Beitragsleistungen für die staatliche Pensionsversicherung anders behandelt werden als Kinderlose. Das sehen Paare, die - aus welchen Gründen auch immer - keine Kinder bekommen können, ganz sicher ein". Der christlich-konservative Politiker wiederholte in diesem Zusammenhang auch seine Forderung nach Einführung eines Kinderwahlrechtes, bei dem Eltern eine zusätzliche gewichtete Stimme für ihre Kinder bekommen.

Die vornehmliche Aufgabe der Politik sieht Karl Habsburg darin, Familie - wie es die Untersuchung über die Wünsche der Jugend zeigen -, mit einer auf Dauer gründenden Ehe als Bindeglied, wieder als etwas Wertvolles darzustellen. "Der Reichtum an Geborgenheit, Sicherheit und menschlicher Wärme in der Familie muß wieder Maßstab der Politik werden."

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