RFS: Mißtrauensantrag gegen ÖH-Chef kommt nicht ungefähr

Für Trammer ist dies logische Konsequenz der vergangenen AG-Politik

Wien (OTS) - Als " absolut unvermeidbar und als Schuß vor den Bug" bezeichnet der Fraktionsvorsitzende des Rings Feiheitlicher Studenten (RFS) im Zentralausschuß, Andreas Trammer, den von allen Oppositionsfraktionen mitgetragenen Mißtrauensantrag gegen den ÖH-Vorsitzenden, Wolfgang Gattringer. ****

Es mußte endlich ein Zeichen gegen die Machtspielereien der Aktionsgemeinschaft (AG) als ÖH–Exekutive gesetzt werden. "Es kann nicht sein, daß Ankäufe im Wert von 500. 000 Schilling ohneWissen des Zentralausschusses getätigt werden. Solch eine Vorgehensweise widerspricht eindeutig den gesetzlichen Bestimmungen und ist daher rechtswidrig", führt Trammer aus. Weiters kritisiert er die AG, die ÖH für eigene Werbezwecke zu mißbrauchen. Broschüren, Aussendungen oder andere Veröffentlichungen der ÖH, sind mehr als AG-lastig.

Von der anfangs angekündigten Konsenspolitik ist wenig zu bemerken. Abgehobene und hochmütige AG-Politik stand eher auf der Tagesordnung. Diesem Verhalten mußte einfach Einhalt geboten werden. "Vielleicht kommt die AG durch die Mißtrauensanträge endlich zur Besinnung. " bekräftigt Trammer.

Geplante Spitzelmethoden Einems von ÖH abgelehnt

Erfreut zeigt sich Trammer darüber, daß der Antrag des RFS, welcher den ÖH-Vorsitzenden auffordert mit Wissenschaftsminister Einem in Kontakt zu treten und gegen die geplante Einführung von bezahlten Beobachtern an den Universitäten einzutreten, mehrheitlich vom ZA angenommen wurde. "Dadurch wird endlich auch seitens der ÖH ein Zeichen gegen diese stasi-ähnlichen Methoden gesetzt," so Trammer.

Auch wenn viel Zeit verging, bis die ÖH in dieser wichtigen Angelegenheit reagierte, wurde letztendlich die Forderung des RFS aufgegriffen," betont Trammer abschließend.

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