Cerwenka: Werkvertragsregelung gefährdet die Chancen der Fachhochschulen

Öffentliche Hand muß sich für Lösung einbringen - alternatives Sponsoring durch die Wirtschaft

St. Pölten, (SPI) - "Die Fachhochschulen beklagen eine nicht unerhebliche Budgeteinbuße aufgrund der vom Bund beschlossen Steuer- und Sozialversicherungspflicht für Werkverträge. Hier muß es für die Politik gelten, den doch noch jungen und im Aufbau befindlichen Bildungszweig nicht durch organisatorische und legistische Maßnahmen zu behindern und damit die Positionierung
der Fachhochschulen im Spektrum der universitären Bildungseinrichtung zu erschweren", stellt der Bildungssprecher
der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helmut Cerwenka, heute fest.****

"Hier ist die öffentliche Hand gefordert, zumindest für eine Übergangsfrist diesen finanziellen Aderlaß zu egalisieren und beispielsweise durch verstärkte Förderungen den Fachhochschulen unter die Arme zu greifen. Weiters muß die Wirtschaft dazu
animiert werden, durch Ausweitung des aktiven Sponsoring die Fachhochschulen zu unterstützen. Die Wirtschaft ist es schließlich auch, die von den bestens ausgebildeten Absolventen profitiert",
so der Abgeordnete weiter.

"Die Fachhochschulen als neue Bildungseinrichtung eröffnen nicht nur neue Berufe, sondern auch Innovationen und neue Perspektiven für die Wirtschaft. Neue Berufsbilder, nachgefragt von der Wirtschaft, dürfen nicht allein dazu führen, daß die Wirtschaft die alleinige Verantwortung für die Finanzierung dem Staat überantwortet. Eine bessere Kooperation zwischen Fachhochschulbetreibern und Unternehmen ist daher ein Gebot der Stunde", so Cerwenka abschließend.
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