"Wie gefährlich ist Dieselruß?"

Wien (OTS) - Im Forschungszentrum der OMV Raffinerie Schwechat
fand heute ein Workshop zum Thema "Wie gefährlich ist Dieselruß?" statt. Mitveranstalter waren neben der OMV das Bundesministerium für UJF, das UBA und die Österreichische Ärztekammer.

BM Dr. Bartenstein wies in seiner Eröffnungsrede auf die Wichtigkeit der Dieselfahrzeuge zur Erreichung der CO2-Reduktionsziele hin. Trotzdem muß gerade bei diesen Fahrzeugen auf die Frage der eventuellen gesundheitlichen Gefahr des Dieselrusses geachtet werden. BM Dr. Bartenstein würdigte in seiner Rede auch die bisherigen Leistungen der österreichischen Mineralölindustrie und hier vor allem die der OMV bei der Absenkung von Schadstoffen in Mineralölprodukten.

Dr. Schneider von UBA bestätigte dies durch eigene Untersuchungen hinsichtlich der Problematik von Dieselruß.

Trotzdem wies DI Wojik, AVL, in seinem Referat darauf hin, daß die angestrebte Kraftstoffverbrauchsabsenkung bei Pkws an Diesel nicht vorbeigehen könne. Im Vergleich zu Benzinmotor würde sich real eine Verbrauchsabsenkung von 30 - 40 % ergeben. 20 Dieselfahrzeuge des Baujahrs 1998 würden genau soviel Ruß emittieren wie ein Fahrzeug des Baujahrs 1970.

In der Podiumsdiskussion unter Beteiligung der Automobilindustrie und der Ärzteschaft prallten die Meinungen über die Gefährlichkeit des Dieselrusses voll aufeinander.

Der Vertreter des Finanzministeriums mußte sich die Frage gefallen lassen, warum der Staat in diesem Ausmaß Dieselfahrzeuge fördert, wenn offensichtlich nicht völlig ausgeschlossen werden kann, daß Dieselruß heute ein Gesundheitsrisiko darstellt.

Herr Knoche, Generalsekretär der EUROPIA, der europäischen Vereinigung der Mineralölindustrie, forderte, daß es möglich sein müßte, die durch Qualitätsverbesserung des Dieselkraftstoffes bedingten Investitionen auch wieder durch kostendeckende Dieselpreise zu verdienen.

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