Mikl-Leitner: Mit Gratzer-Rücktritt ist Sache nicht abgetan

F hat Wähler angeschmiert und hinters Licht geführt

Niederösterreich, 13.5.1998(NÖI) "Der Chef der Vertuschungs-Maschinerie ist zurückgetreten. Das ist zwar eine logische Konsequenz, damit ist die Sache rund um das Netzwerk
Rosenstingl aber noch lange nicht abgetan. Die Bevölkerung
verlangt eine lückenlose Aufklärung", so die Landesgeschäftsführerin der VP Niederösterreich Mag. Johanna Mikl-Leitner zu den Vorgängen bei den nö-Freiheitlichen. ****

"Wer einen Schuldenberg von 50 Millionen Schilling in der Parteikassa anhäuft, wie geht so eine Partei mit den
Steuergeldern der Menschen um. Die selbsternannten
Privilegienritter sind vom hohen Roß gefallen", so die Landesgeschäftsführerin.

Als unglaublichen Skandal bezeichnete Mikl-Leitner die Vertuschungsmaschinerie innerhalb der F. "Bereits lange Zeit
vor den NÖ-Landtagswahlen dürften die Freiheitlichen von den Ungereimtheiten gewußt haben. Die Vorgänge rund um das Netzwerk Rosenstingl wurden einfach vertuscht und die Wähler
angeschmiert", so Mikl-Leitner.

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI