Ideenwerkstätte im Kärntner Gründerzentrum der WK Kärnten

Ideen kanalisieren und bündeln

Wien (PWK) - Mit dem österreichischen Erfinderschicksal will die Wirtschaftskammer Kärnten gemeinsam mit dem Land Kärnten endgültig Schluß machen. Zu diesem Zweck wurde vor kurzem die Ideenwerkstätte im WK-Gründerzentrum aus der Taufe gehoben. ****

Viele innovative Geschäftsideen scheitern oft schon bei der Realisierung, denn nicht selten hat der Ideenträger die Stärken und Schwächen seiner Idee nicht abgewogen oder es fehlt ihm am Know-how, um seine Innovation zu vermarkten. "Wir brauchen neue Strukturen für die Kärntner Wirtschaft. Clusterbildung kann dadurch vorangetrieben werden, in dem Ideen kanalisiert werden", bringt es Karl Koffler, Präsident der Wirtschaftskammer Kärntne, auf den Punkt. Das geeignete Instrument dafür ist die Ideenwerkstätte, in der potentiellen Betriebsgründer mit ihren innovativen Ideen ein optimaler Start gesichert wird.

Der Ideenträger hat die Möglichkeit, bei einem monatlichen "Tag der guten Idee" seine Idee einer Expertenrunde aus Technik und Betriebswirtschaft präsentieren. "Wenn die Idee für gut befunden wird, erhält der Ideenbringer den 'Expertenturbo', das heißt, es werden konkrete Realisierungsschritte erarbeitet", weiß der "Geburtshelfer" der Aktion, Sektionsobmann Dieter Teller. Begleitet werden die innovativen Projekte auch vom Kärntner Innovationszentrum (KIZ), für das KIZ-Leiter DI Johann Mutzl verantwortlich zeichnet. Von den Experten berücksichtigt wird der Innovationsgrad der Idee, der Konkurrenzvorteil, der Nutzen für den Anwender und die konkreten Marktchancen. Auch der zu erwartende Umsatz, mögliche Zugangsbarrieren zum Markt sowie Kunden und Zielgruppen werden ermittelt.

LH Dr. Christof Zernatto verweist auch auf die Möglichkeiten zu Kooperationen: "Oft sind einzelne Ideen nicht überlebensfähig, ein Zusammenschluß ist daher oft notwendig. Mit andere Ideenträgern kann über die Ideenwerkstätte Kontakt aufgenommen werden".

Um sein Projekt in der Expertenrunde zu präsentieren, muß der findige Ideenlieferant nur eine kurze Beschreibung der Idee im Gründerzentrum abgeben.

Großer Andrang herrschte in den ersten 100 Tagen des Kärntner Gründerzentrums. Seit der Eröffnung im Jänner 1998 haben Jungunternehmerberaterin Mag. Gudrun Thaler und Gründerhelfer Dr. Peter Demschar bis 30. April 933 Beratungsgespräche mit Jungunternehmern und Gründern durchgeführt.

Die häufigsten Fragen:
38 Prozent: Gewerberechtliche Fragen
16 Prozent: Fragen zur Finanzierung (Wieviel Geld brauche ich für eine Gründung?, Wieviel Eigenkapital benötige ich?)

13 Prozent: Fragen zu Kosten der Betriebsgründung
12 Prozent: Informationen zur Projektbeurteilung (Rechnet sich meine Gründung und wann komme ich in die Gewinnzone?)

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Wirtschaftskammer Kärnten

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