Rothenberger AG: ROTHENBERGER-Umwelttechnik 1997 mit positiver Geschäftsentwicklung / In 1998 wird eine Umsatz- und Ertragssteigerung von 30 % erwartet

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Die ROTHENBERGER AG /
Umwelttechnik, Frankfurt, ist im Geschäftsjahr 1997 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nachdem das operative Ergebnis bereits 1996 positiv war und lediglich durch negative a.o. Einflüsse in der Bilanz nicht durchgeschlagen hat, unterstreicht die Rothenberger-Umweltgruppe ihren nachhaltigen Turn-around. In 1997 weisen alle operativen Einheiten ein positives Ergebnis aus. In der als Managementholding fungierenden Aktiengesellschaft wurde ein Jahresüberschuß von 275 TDM (1996: -1.928 TDM) realisiert. Im Konzern verbesserte sich der Jahresüberschuß um 2,4 Mio. DM auf 352 TDM. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von 291 TDM (1996) auf 751 TDM. Der Gesamtumsatz der Umweltgruppe wuchs um 6,5% auf 33 Mio. DM. Eine Dividendenzahlung ist für das Berichtsjahr nicht vorgesehen.

Der positive Trend des Vorjahres hat sich auch im laufenden Jahr fortgesetzt. Die Ausweitung und Reorganisation der Vertriebsaktivitäten sowie die Neueinführungen von innovativen Produkten haben in den ersten vier Monaten eine Umsatzsteigerung von 58 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum bewirkt. Der Auftragsbestand betrug zum Ende des Monats 12 Mio. DM und dokumentiert damit den guten Auftragsverlauf. Mit der gegenwärtig laufenden Fachmesse ENTSORGA werden weitere Absatzimpulse realisiert werden, so daß das Unternehmen in 1998 eine Umsatz- und Ertragssteigerung von ca. 30 Prozent erwartet.

Besonders starke Wachstumserfolge werden derzeit in den privaten Bereichen realisiert. Während der traditionelle Umweltbereich weiterhin in starker Abhängigkeit zur Finanzlage der öffentlichen Haushalte steht, finden die hochwertigen Technologien in speziellen Segmenten der Industrieanwendung großen Zuspruch. Der Umsatzanteil dieser Kundengruppe beträgt inzwischen über 40 %. Am stärksten profitiert davon das schwedische Tochterunternehmen DISAB Vacuum Technology AB. Die Anwendungsvielfalt der mobilen Vakuumtechnik findet Einsatz im Sanierungsbereich, Gleisbau, Zementwerken, bei der Schiffsentladung oder im Hüttenwerk. Ende des Jahres realisierte das Unternehmen in Ägypten eine der größten Vakuumanlage, die je in einer einzelnen Fabrik installiert worden ist. Das Gesamtpaket besteht aus 2 mobilen und 5 stationären Einheiten mit einem Rohrnetz von 12,5 km.

Zur Vervollständigung des eigenen Produktprogramms erwarb DISAB 1997 die schwedische TELLA AB. Das Unternehmen ist der führende europäische Anbieter von stationärer Vakuumtechnologie. Zum Kundenkreis gehören die verschiedensten industriellen Bereiche, in denen Staub- oder trockene Schmutzbelastung auftritt. TELLA hat sich darauf spezialisiert, die zum Teil hochsensiblen Fertigungsbereiche prozesstechnisch zu unterstützen und mit ihren Produkten die jeweilige Produktionsqualität zu verbessern. Mit der Unternehmensakquisition des technologischen Nischenanbieters rundet DISAB das eigene Sortiment um den Bereich der stationären Industrie-Vakuumtechnik optimal ab. Das Rothenberger-Tochterunternehmen RICO Gesellschaft für Mikroelektronik mbH, Kempten, steigerte das Absatzvolumen in allen Kundensegmenten und realisierte 1997 ein deutliches Plus. Sowohl die digitale TV-Inspektions-Technologie als auch die Dichtheitsprüf- und Kanalsanierungstechnik finden auch im außereuropäischen Ausland zunehmend Akzeptanz. Der Kanalspül-Fahrzeugbereich der KROLL Fahrzeugbau-Umwelttechnik GmbH, Wesel, hat sich in einem sehr schwierigen Markt gut behauptet, und den Umsatz und das positive Ergebnis des Vorjahres ebenfalls wiederholen können.

In 1998 Wachstum durch Exportsteigerung

Die gute Umsatzentwicklung des vergangenen Jahres hat sich in den ersten Monaten in 1998 noch weiter verbessert. In Inland hat sich der Investitionsstau der letzten Jahre in einigen Bereichen offensichtlich gelöst. Doch auch wenn Deutschland mit einem Weltmarktanteil von 16 Prozent einer der größten nationalen Umweltschutzmärkte ist, liegen die zukünftigen Wachstumsmärkte vor allem im Ausland. Sowohl die Harmonisierung der Umweltschutzvorschriftenauf EU-Ebene als auch die Erweiterung der EU um die Reformstaaten Mittel- und Osteuropas werden die Nachfrage nach effektiver Umwelttechnik in Europa erhöhen. Die stark verbesserte Exportnachfrage nach ROTHENBERGER-Umwelttechnik unterstreicht diesen Trend. Mit der Fokussierung auf eine Teilnahme in der EU nehmen vor allem in Osteuropa die Anstrengungen zur Verbesserung der Infrastruktur zu. Fördermittel der EU oder Finanzierungshilfen wie der "Ekofund" für Polen verhelfen der Exportquote der deutsche Umwelttechnologie zu neuer Dynamik. ROTHENBERGER ist in diesen Ländern bereits seit längerem präsent. Die daraus resultierende Marktkenntnis, gute lokale Kontakte und zum Teil bereits vorhandene Referenzanlagen vor Ort werden dazu beitragen, daß die frühen Vertriebsinvestitionen in diesen Wachstumsmarkt nun den Unternehmenserfolg der ROTHENBERGER-Umwelttechnik weiter forcieren.

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