Henkel-Klebstoffe feiern Geburtstag "Let's stick together" - 75 Jahre Klebstoffe von Henkel

Kleben, die Schlüsseltechnologie für den Fortschritt * Weltweit vielseitigste Produktpalette für nahezu alle Industriezweige * Vom Papierkleben für die Verpackung von Waschmitteln zum High-Tech-Kleben im Flugzeugbau und in der Raumfahrt

Wien (OTS) - Henkel, der Spezialist für angewandte Chemie, blickt im Jahr 1998 auf 75 Jahre erfolgreiche Geschäftsaktivitäten mit Klebstoffen zurück. Not machte erfinderisch: Aufgrund unsicherer Lieferungen durch die Leimproduzenten in Deutschland, entschied sich Henkel 1923 zur Leimherstellung in Eigenregie. Was damals zum Kleben von Papier auf Pappe für das Verpacken von Waschmitteln benötigt wurde, ist jetzt in aller Welt ein gefragtes Produkt: der Henkel-Klebstoff.

Henkel ist heute weltweit Marktführer mit der vielseitigsten Produktpalette auf dem Gebiet der Klebstoffe. Mit rund 12.000 Mitarbeitern im Klebstoff-Bereich erzielt das Unternehmen einem aktuellen Jahresumsatz von mehr als 28 Milliarden Schilling. Zum Umsatz der Henkel-Gruppe trug der Unternehmensbereich Klebstoffe/Chemisch technische Markenprodukte 1997 einen Anteil von 21 Prozent bei.

1997 produzierte die Henkel-Gruppe Kleb- und Dichtstoffe an rund 80 Produktionsstandorten in mehr als 60 Ländern der Welt. Mehr als 3.000 verschiedene Klebstoffe werden heute in 140 Ländern vertrieben. Vor allem die Anfang 1997 erfolgte Übernahme des amerikanischen Klebstoffspezialisten Loctite ermöglichte der Klebstoffsparte der Henkel-Gruppe ein Wachstum von mehr als 60 Prozent.

Innovationen und technologischer Vorsprung sind für das Unternehmen stets Garanten für den weltweiten Geschäftserfolg. 1984 übersprang der Umsatz mit dieser Produktgruppe erstmals die 7 Milliarden Schilling-Marke. Zwischen 1994 (Klebstoffumsatz rund 14 Milliarden Schilling) und 1997 (mehr als 28 Milliarden Schilling) konnte Henkel den Umsatz mit Klebstoffen durch eigenes Wachstum, aber auch durch Akquisitionen, mehr als verdoppeln.

Während die Henkel-Gruppe bis vor wenigen Jahren drei Viertel ihrer Umsätze in Europa erzielte, setzt das Unternehmen jetzt auf die Ausweitung in die Übersee-Märkte. Mit den jüngsten Akquisitionen in Nordamerika - zum Beispiel Loctite und Manco im Jahr 1997 - hat sich Henkel auch in Ländern außerhalb Europas ausbaufähige Marktpositionen geschaffen. Insbesondere für international und weltweit agierende Großkunden wird Henkel in Zukunft zu einem noch attraktiveren Partner.

Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten sind heute chemisch-technische Markenprodukte für Haushalt, Schule, Büro, Do-it-yourself und das Handwerk, Spezialklebstoffe vor allem für den Einsatz in der Automobilindustrie sowie Industrieklebstoffe für die Papier- und Verpackungsindustrie, Holz- und Möbel-, Schuh-, Kabel-und Elektroindustrie sowie für die Etikettierung und die Folienveredlung.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Mit der Leimproduktion des Jahres 1923 hat das heutige Klebstoffgeschäft nicht mehr viel gemeinsam. Jahrzehntelange kontinuierliche Entwicklungsarbeiten führten zu immer vielfältigeren Einsatzmöglichkeiten. Beinahe jeder Industriezweig setzt Klebstoffe ein. Hand- und Heimwerker profitieren von Problemlösungen, die immer differenzierter und perfekter auf die stark unterschiedlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Sie müssen stets höchsten Ansprüchen genügen.

Auf vielen Gebieten wird das Kleben zu einer Schlüsseltechnologie für den Fortschritt. Klebstoffe sind in den drei Fertigungsstufen des Automobilbaus ebenso im Einsatz wie bei der Herstellung von elektronischen Geräten; sie helfen, Tiefseekabel zu schützen und Wohnwagen oder Kühlschiffe zu isolieren. Selbst Luft- und Raumfahrt sowie Satelliten kommen nicht ohne Klebstoffe aus. Ein wichtiger Einsatzschwerpunkt liegt natürlich nach wie vor dort, wo Papier und Folien eine Rolle spielen: beim Etikettieren beispielsweise oder in der Buchbinderei, bei der Herstellung von Zigaretten, Tüten oder Briefumschlägen.

Kleb- und Dichtstoffe - weltweit im Einsatz

Weltweit werden jährlich mehr als acht Millionen Tonnen an Kleb-und Dichtstoffen in den unterschiedlichsten Varianten verarbeitet. Und ihre Bedeutung nimmt weiter zu. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich das weltweite Produktionsvolumen etwa verfünffacht. Gemessen am Umsatz betrug die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate während der vergangenen fünf Jahre etwa 3,5 Prozent. Im Jahre 1997 dürfte das Marktvolumen weltweit rund 203 Milliarden Schilling erreichen. Die Henkel-Gruppe hält daran einen Marktanteil von etwa 14 Prozent.

Schwerpunkte des Weltmarktes für Kleb- und Dichtstoffe liegen eindeutig in den hochindustrialisierten Ländern. Rund ein Viertel des Gesamtvolumens entfallen auf Europa, 40 Prozent auf die USA und 15 Prozent auf Japan.

Mit dem Verkleben von Waschmittelverpackungen fing alles an

Für Henkel wurde das Klebstoffgeschäft aus der Not geboren. Als im Jahre 1922 die Klebstoffversorgung der Henkel-Werke in Deutschland nicht mehr gesichert erschien, um das erfolgreiche Waschmittel "Persil" verpacken zu können, entwickelten Henkel-Chemiker ihre eigenen Klebstoffe mit den heute ungewöhnlich klingenden Namen "Sula", "Desula" und "Buba". Was ursprünglich nur für den Eigenbedarf konzipiert wurde, fand rasch Interessenten in der Nachbarschaft. Am 22. Juni 1923 ging die erste Lieferung an andere deutsche Unternehmen. Ein neuer Geschäftszweig entstanden.

Henkel - Spezialist für angewandte Chemie 1997 erzielte Henkel mit rund 54.000 Mitarbeitern einen Weltumsatz von über 140 Milliarden Schilling. Henkel ist heute in der Welt die Nr. 1 bei Klebstoffen, in der Oleochemie und Metall-Oberflächentechnik, die Nr. 2 in Europa bei Wasch-/Reinigungsmitteln und bei der Industriellen und Institutionellen Hygiene, die Nr. 4 in Europa bei Kosmetik/Körperpflege.

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Mag. Ernst Primosch
Tel.: 01/71104.254

Henkel Austria Gruppe

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