AMB AG: Konzernergebnis Überblick

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Der AM-Konzern verzeichnete auch im
Jahr 1997 eine wiederum erfreuliche, überdurchschnittliche Geschäftsentwicklung. Der Gesamtumsatz erhöhte sich, bereinigt um die im Berichtsjahr veräußerten spanischen Tochtergesellschaften, um 3,4 % auf DM 20,6 Mrd. Davon entfielen DM 17,5 Mrd. auf Beiträge aus dem Versicherungsgeschäft und DM 3,1 Mrd. auf den Bruttogeldeingang der Bausparkasse. Die versicherungstechnische Ergebnisrechnung nach Zuführungen zu den Schwankungsrückstellungen wies einen gegenüber dem Vorjahr erhöhten Gewinn von DM 290,3 Mio (Vorjahr: DM 284,7 Mio.) aus. Zum Jahresende 1997 betrug der Bestand an Kapitalanlagen (ohne Baudarlehen Kapitalanlagen der Fondsgebundenen Lebensversicherung und liquide Mittel) DM 79,8 Mrd. (Vorjahr: DM 74,0 Mrd.), das entspricht einer Steigerung um 7,8 %. Mit einem Zuwachs um 12,8 % auf DM 6,4 Mrd. haben die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Erträge aus Kapitalanlagen deutlich stärker zugenommen als die Kapitalanlagen. Darin waren laufende Erträge in Höhe von DM 5,6 Mrd. erfaßt. In den Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten, Anteilen an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Aktien und Wertpapieren waren insgesamt Bewertungsreserven von DM 8,0 Mrd. oder 23,3 % der entsprechenden Bestände enthalten. Der Konzernjahresüberschuß erhöhte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr um 17,2 % auf DM 402,4 Mio. (Vorjahr: DM 343,4 Mio.). Dieser positive Geschäftsverlauf schlug sich auch in dem von der DVFA geprüften Konzernergebnis je 5 DM-Aktie nieder, das um 17,6 % auf DM 8,35 (Vorjahr: DM 7,10) zunahm. Die erfreuliche Ergebnisentwicklung erlaubt es der AMB Aachener und Münchener Beteiligungs-AG, der am 17.07.1998 stattfindenden Hauptversammlung eine gegenüber dem Vorjahr wiederum erhöhte Dividende von DM 1,70 (Vorjahr: DM 1,60) je 5 DM-Aktie vorzuschlagen. Unter Berücksichtigung der Körperschaftssteuergutschrift ergibt sich ein Ausschüttungsbetrag von DM 2,43 je 5 DM-Aktie. Unter der Voraussetzung, daß die Hauptversammlung dem Gewinnverwendungsvorschlag folgt, partizipieren die Aktionäre zum fünften Mal in Folge am steigenden Erfolg des Konzerns. Geschäftsverlauf im Jahr 1997 Zu dem überdurchschnittlichen Gesamtwachstum der Beiträge aus dem Versicherungsgeschäft um bereinigt 3,1 % (Markt: + 2,4 %) auf DM 17,5 Mrd. trugen alle Geschäftsbereiche in allerdings unterschiedlichem Umfang bei. Schaden- und Unfallversicherung Das selbstabgeschlossene Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft des AM-Konzerns konnte sich erfolgreich vom allgemeinen Markttrend abkoppeln. Während der Markt Beitragseinbußen von 1,5 % hinnehmen mußte, hielt die AM-Gruppe ihr Beitragsvolumen mit DM 5,2 Mrd. auf dem Niveau des Vorjahres. Der Abbau des in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäfts schritt planmäßig voran, so daß sich die Beitragseinnahmen um 6,1 % auf DM 555 Mio. verminderten. Da den Schwankungsrückstellungen mit DM 59,2 Mio. (Vorjahr: DM 104,9 Mio.) weniger zuzuführen war, konnte trotz einer leichten Verschlechterung des Schadenverlaufs der versicherungstechnische Verlust mit DM 97,8 Mio. um DM 2,2 Mio. reduziert werden. Lebensversicherung Trotz der Verunsicherung der Bevölkerung durch die Steuerdiskussion in der privaten Lebensversicherung entwickelte sich dieses Geschäftsfeld mit einem Anstieg des eingelösten Neugeschäfts, gemessen an den laufenden Beiträgen, um 6,4 % auf DM 1,2 Mrd. erfreulich. Der Bestand erhöhte sich um 7,3 % auf DM 305,6 Mrd. Versicherungssumme. Daraus wurden Bruttobeiträge (einschließlich der Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung) von DM 9,9 Mrd. vereinnahmt. Das entspricht einem überdurchschnittlichen Wachstum um 6,3 % (Markt: + 4,8%). Aufgrund erfolgreich durchgeführter Ertragsverbesserungsmaßnahmen konnte die Verwaltungskostenquote von 4,3 % auf 3,9 % gesenkt werden. Das versicherungstechnische Ergebnis f.e.R. stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % auf DM 300,4 Mio. Krankenversicherung In der Krankenversicherung wurde ein ebenfalls über Marktniveau (Markt: + 5,5 %) liegender Beitragsanstieg um 6,7 % auf DM 1,9 Mrd. erzielt, der vor allem auf die gestiegene Nachfrage nach Zusatzversicherungen infolge erheblicher Leistungskürzungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung zurückzuführen ist. Die Leistungsaufwendungen stiegen um 9,4 % auf knapp DM 1,2 Mrd., die Verwaltungskostenquote konnte jedoch auch in diesem Bereich leicht gesenkt werden. Obwohl sich der Schadenverlauf um DM 98,7 Mio. verschlechterte, konnte erneut ein erfreulicher versicherungstechnischer Gewinn von DM 87,7 Mio. (Vorjahr: DM 92,8 Mio) erzielt werden. Bauspargeschäft Nach dem außerordentlich guten Vorjahr, bedingt durch die neuen Regelungen zur Bauspar- und Eigenheimförderung, trat bei der Badenia Bausparkasse eine Normalisierung des Neugeschäfts auf hohem Niveau ein. In der Anzahl konnten 211.701 Verträge (Vorjahr: 226.085) mit einer Bausparsumme von über DM 7,9 Mrd. (Vorjahr: DM 8,2 Mrd.) abgeschlossen werden. Mit diesem Neugeschäftsergebnis lag die Badenia deutlich besser als ihre Mitbewerber. Der Vertragsbestand nahm um 5,7 % auf DM 53,6 Mrd. zu. Ausblick auf das Jahr 1998 Für das Geschäftsjahr 1998 erwartet der AM-Konzern erneut ein Wachstum über Marktniveau. Unter der Voraussetzung, daß sich der weitere Schadenverlauf nicht gravierend verschlechtert und die Entwicklung der Finanzmärkte von Kontinuität geprägt sein wird, ist von einer erneuten Steigerung des Konzernergebnisses auszugehen. Ende der Mitteilung

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