Die Führungsspitze der internationalen Telekommunikationsanbieter schließt sich zusammen, um einen superschnellen Internetzugang von Zuhause aus zu ermöglichen

San Francisco (ots-PRNewswire) Die Deutsche Telekom, France Telecom, British Telecommunications, Singapore Telecom und NTT treten der UAWG bei, um die Massennutzung des universellen ADSL Service. Die größten internationalen Telekommunikationsanbieter gaben bekannt, daß sie sich mit einer Industriegruppe von Spitzenanbietern der Personalcomputer- und Netzwerkbranche sowie den Anbietern von US-Telekommunikationsdiensten zusammenschließen werden, um die Akzeptanz und Verfügbarkeit von digitalen Hochgeschwindigkeits-Internetzugängen für den breiten Markt zu beschleunigen. Die Universal Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) Working Group (UAWG) konnte diverse neue Firmen in ihren Reihen begrüßen, einschließlich führender Firmen wie der Deutschen Telekom, France Telecom, British Telecommunications, Singapore Telecom und NTT. Mit den Neuzugängen in der Gruppe kontrollieren diese Telekommunikationsfirmen mehr als ein Drittel der Telefonleitungen weltweit und arbeiten jetzt zusammen, um ihre Dienstleistungen auf der Grundlage eines einzigen interoperablen Spezifikation anbieten zu können.

"Die France Telecom hat sich der UAWG angeschlossen, um der Welt die Breitbanddienste besser verfügbar zu machen", erklärte Michel Laurette, Transmission and Distribution R&D Director der France Telecom. "Wir hoffen, daß unsere Teilnahme, gemeinsam mit der unserer Partner, sicherstellen wird, daß die Nutzer zuhause und am Arbeitsplatz aus einer Anzahl von Hochgeschwindigkeits-Datendiensten, die über die weitgehend verfügbaren Kupferkabelnetze abgewickelt werden, auswählen können."

"Wir sind überzeugt, daß die Standardisierung von Hochgeschwindigkeitsübertragungssystemen auf Teilnehmerbasis über bereits existierende Telefonleitungen, sowie der Ausbau von Glasfaserkabelnetzen die Nutzungsrate von Breitbanddiensten beschleunigen wird. Die NTT ist der UAWG beigetreten, um einen Standard zu etablieren, der überall Einsatz finden wird, auch in Japan", sagte Ken'ichi Narumiya, Executive Manager des Technology Department der NTT.

"Der Hochgeschwindigkeitszugang ist die essentielle Voraussetzung für die Weiterentwicklung von Breitband- und Multimediadiensten", sagte Norbert Knoppik, Leiter des Forschungs- und Entwciklungsservicecenters der Deutschen Telekom. "Das Ziel der Interoperabilität ist eine fundamentale Anforderung, die von der Deutschen Telekom stark unterstützt wird."

Das Ziel der UAWG ist es, eine vereinfachte Version von ADSL vorzuschlagen, die eine Hochgeschwindigkeits-Modemkommunikation über bereits bestehende Telefonleitungen auf der Basis eines offenen, interoperablen International Telecommunication Union (ITU)-Standard erlauben wird. Die Gruppe erwartet, der ITU konkrete Hilfestellungen hinsichtlich der Entscheidungen über die Annahme der notwendigen Spezifikationen bieten zu können, da die internationalen Mitglieder die technischen Fragen durchleuchten und bewerten können.

"Die Anforderungen für die Implementierung von ADSL variieren von Land zu Land", führte John Cahill, Executive Director der BellSouth Telecommunications Inc. und Co-Chair der UAWG, aus. "Mit der zusätzlichen Unterstützung durch die internationalen Telekommunikationsunternehmen ist die UAWG besser gerüstet, um die Unterschiede in den Kupferkabelinfrastrukturen verschiedener Ländern zu verstehen, wodurch wir in die Lage versetzt sind, der ITU einen wahrhaft universellen Vorschlag zu unterbreiten."

Indem die Problematik der Vor-Ort-Installation reduziert und der Bedarf für eine neue Verkabelung des Anwenderhaushaltes minimiert wird, ermöglicht Universal ADSL eine kosteneffektive Erweiterung der Bandbreite für den Konsumenten. Mit Geschwindigkeiten, die bis zum Fünfundzwanzigfachen über denen der schnellsten derzeit erhältlichen Analog-Modemtechnologie liegen, bietet Universal ADSL einen immer einsatzbereiten Internetzugang, der das Interneterlebnis des Konsumenten dramatisch verbessert. Universal ADSL wird den Anbietern von Internetinhalten die Chance bieten, ihre Websites mit natürlicheren, durch die Medientechnologien bereicherten Inhalten, wie zum Beispiel Audioaufnahmen in CD-Qualität und hochwertigen Videoaufzeichnungen zu bereichern. Universal ADSL wird überdies kompatibel mit den derzeit gängigen schnelleren (vollständig mit ADSL arbeitenden) Einrichtungen der Telekommunikationsunternehmen sein und diese ergänzen.

Über Universal ADSL

Ziel der Arbeit an den Universal ADSL-Spezifikationen ist es, zur interoperablen Erweiterung des ANSI Standard T1.413 ADSL beizutragen, der im Rahmen des ITU Standardisierungsprozesses vorgeschlagen wird, um die globale Akzeptanz und den bisherigen Einsatz von Ausstattungen auf T1.413-Basis durch die Anbieter von Telekommunikationsdiensten rund um die Welt voll auszuschöpfen. Die UAWG wird daran arbeiten, die Interoperabilität von Geräten voranzutreiben, indem die Beiträge der Arbeitsgruppen weitergetragen werden und als ein Forum zur Lösung von Streitfragen über das geistige Eigentum dienen werden. Es gibt diverse Vorteile von Universal ADSL, inklusive:

Ein universeller, einziger Standard: Wenn sie von der ITU angenommen wird, wird diese gängige Spezifikation, die von den PC-, Netzwerk- und Telekommunikationsindustrien unterstützt wird, eine noch schnellere nationenweite und globale Nutzung des Hochgeschwindigkeits-Internetzugangs ermöglichen. Zusätzlich steht die Integration dieser Technologie in kostengünstige Silikonbauteile und -geräte an, wodurch die Kosten für Universal ADSL-Ausstattungen gesenkt werden. Sobald der entsprechende Beschluß gefaßt wurde, wird die rapide zunehmende Nutzung eines einzigen Standards die Basis an installierten Konsumentenzugängen für diesen Service vergrößern, was wiederum eine Kostensenkung für Hochgeschwindigkeits-Internetprodukte nach sich ziehen wird.

Einfaches Plug and Play: Universal ADSL wird die Kosten für Zusatzgeräte, die außerhalb des Haushaltes installiert werden müssen, erheblich verringern und dabei helfen, den Bedarf an speziellen Installationsdiensten für die zusätzliche Verkabelung innerhalb des Hauses zu reduzieren. Dieser Ansatz wird PC-Händler darin unterstützen, diese Technologie in Zukunft mühelos zu integrieren. Außerdem wird ein bedienerfreundliches Software -Setup von Universal ADSL-Kommunikationseinrichtungen in künftigen Versionen von Microsoft Windows enthalten sein. Somit ist ein einfacher Plug and Play-Zugang für Endkunden ebenso wie für die Anbieter von Hochgeschwindigkeits-Kommunikationsdiensten sichergestellt.

Über die Universal ADSL Working Group

Die Universal ADSL Working Group (UAWG), die sich aus führenden Unternehmen der Personalcomputer- und Netzwerkbranche sowie den Anbietern von Telekommunikationsdiensten zusammensetzt, wird eine Reihe von Beiträgen erarbeiten, die auf dem gegenwärtigen T1.413-Standard aufbauen, um eine schnelle Nutzung und Akzeptanz von Universal ADSL voranzutreiben. Mit der Zielsetzung, dem Konsumenten die Gewißheit zu geben, daß die Produkte und Dienstleistungen ineinander greifen werden, wird die Arbeit der UAWG die derzeit geplante vollständige Nutzung von ADSL-Ausstattungen ergänzen und den Weg für einen nahtlosen Übergang von den heutigen Modems ebnen.

Darüber hinaus arbeitet die Gruppe darauf hin, die Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit und Effizienz sowohl der voll implementierten als auch der Universal ADSL-Einrichtungen zu maximieren. Bis heute hat die Gruppe eine Serie von Beiträgen bei dem International Telecommunication Union (ITU) G.Lite Subcommittee eingereicht. Die Gruppe wird einen Leitfaden für Entwickler herausgeben, der eine klare Entwurfsvorgabe für Technologievertreiber enthalten wird. Die Gruppe sieht voraus, daß Universal ADSL-Modems bis zum Jahr 2000 die populärste PC-Modemtechnologie in Nordamerika und bald auch international sein werden.

Weitere Informationen über die Universal ADSL Working Group sind abrufbar von der Website der Gruppe unter http://www.uawg.org.

ots Originaltext: Universal ADSL Working Group
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