Berentzen-Gruppe AG: Erstmals negatives Ergebnis

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Die Berentzen-Gruppe
Aktiengesellschaft, Haselünne, hat im Geschäftsjahr 1997 einen Umsatz inklusive Branntweinsteuer von 1,100 Milliarde erzielt und damit 2,7 Prozent weniger als 1996 (1,131 Mrd DM). Exklusive Branntweinsteuer sank der Umsatz um 8,6 Prozent auf 512,9 Millionen DM (561,3 Mio DM). Das Ergebnis der Gruppe ist erstmals negativ und beläuft sich für 1997 auf einen Fehlbetrag von 13,9 Millionen DM (1996: + 32,1 Mio DM). In diesem Fehlbetrag sind 7 Millionen DM Rückstellungen enthalten, die vorsorglich gebildet wurden, um die laufende Restrukturierung des Unternehmens 1998 fortzusetzen. Das DVFA-Ergebnis, also das um außerordentliche Einflüsse bereinigte Ergebnis, erreichte einen Fehlbetrag von 7,1 Millionen DM (1996: + 29,1 Mio DM).

Belastetet wurde das Ergebnis durch den schwachen Absatz von leicht-alkoholischen Mischgetränken, Umsatzrückgängen bei Softspirituosen sowie die Rückstellungen für Restrukturierungen. Weiterhin schwierige Lage im ersten Quartal Im ersten Quartal 1998 setzte die Berentzen-Gruppe 212,7 Millionen DM inklusive (1997: 265,2 Mio DM) und 94,4 Millionen DM exklusive Brannt- weinsteuer (1997:
124,8 Mio DM) um. Mit Markenspirituosen wurden 55 Millionen DM erzielt (1997: 73,5 Mio DM), auf Zweit- und Handels- marken entfielen 23 Millionen DM (1997: 26,3) sowie 16,4 Millionen DM auf das Geschäft mit alkoholfreien Getränken (1997: 25,0 Mio DM). Der Absatz von Spirituosen ging um 16 Prozent auf 25,1 Millionen Flaschen zurück. Bei alkoholfreien Getränken ging der Absatz bedingt durch den Verkauf der Sparte Getränkefachgroßhandel um 15 Prozent auf 268.000 Hektoliter zurück.

Vorstandssprecher Dr. Jan B. Berentzen erläutert: "Wir befinden uns zur Zeit in einer Phase der grundlegenden Restrukturierung und Straffung unserer internen Abläufe. Ferner greift die Neuausrichtung unserer Marketing- und Vertriebsstrategie nicht von heute auf morgen. Aber damit schaffen wir die Basis, um bereits 1998 wieder in die Gewinnzone zurück- zukehren und in der Zukunft weitere Ertragspotentiale zu erschließen."

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