AK Wien: Rechnungsabschluß 1997 belegt sparsame Gebarung

Fast 90 Prozent der Ausgaben kamen direkt den Mitgliedern zugute

Wien (AK) - 1997 kamen mehr als 88 Prozent der gesamten
Aufwendungen der Arbeiterkammer Wien direkt den Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugute, betonte AK Direktor Josef Cerny in seinem Bericht über den Rechnungsabschluß an die 125. Vollversammlung der AK Wien. Weiters konnten erhebliche Einsparungen erzielt werden, ohne die Leistungen für die
Mitglieder zu beschränken. Daß der Rechnungsabschluß ordnungsgemäß erstellt wurde, ist von unabhängigen Wirtschaftsprüfern uneingeschränkt bestätigt worden.

Die Bilanz für 1997 zeigt deutlich das Ausmaß der Leistungen der AK Wien für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Leistungen im Einzelnen: 223,2 Millionen Schilling im Kultur- und Bildungsbereich, 175,3 Millionen Schilling im Rechts- und Sozialbereich, 149,5 Millionen Schilling im Bereich Wirtschaft, Umwelt- und Konsumentenschutz, 124 Millionen für Information, Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation , 18,4 Millionen für die Fachaussschüsse und 129,6 Millionen Schilling für Zuwendungen, Unterstützungen und Betreuung (Zinsenzuschüsse für Wohnbaudarlehen, Lehrlingsbeihilfen, Stipendien).

Vergleicht man den Rechnungsabschluß 1997 mit dem von 1996, so ergibt sich folgendes Bild:

Mehreinnahmen: 19.821.531,84 Schilling
Einsparungen: 44.337.310,91 Schilling

Als besonders erfreulich bezeichnete Direktor Cerny die Tatsache, daß diese Einsparungen erzielt werden konnten, ohne die Leistungen für die Mitglieder einschränken zu müssen. So lag der Sachaufwand mit 269,1 Millionen Schilling um 2,6 Prozent unter dem
Voranschlag. Besonders markant sind die Einsparungen beim
Betriebs- und Verwaltungsaufwand. Hier lagen die tatsächlichen Ausgaben (36,7 Millionen) um mehr als 12,5 Prozent unter dem Voranschlag. Auch beim Personalaufwand wurde der budgetierte
Rahmen unterschritten.

Abschließend hob Direktor Cerny hervor, daß die Kosten für die Selbstverwaltung mit 7,9 Millionen Schilling nur etwa 0,8 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen.

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