Mann: Für eine Offensive in der Sozialpolitik

Niederösterreich (OTS) "Globalisierung und Liberalisierung gefährden in Westeuropa zunehmend die sozialen
Errungenschaften. In Österreich versuchen Wirtschaft, ÖVP
und FPÖ mit künstlicher Panikmache, eine Abkehr von unserer sozialstaatlichen Entwicklung durchzusetzen", sagte heute Dr.
Stefan Mann, JG-Niederösterreich Vorsitzender und Stv. Bundesvorsitzender der JG.

"Es geht aber - Dänemark hat es bewiesen - auch anders:
Wenn Sozialdemokratie und Gewerkschaften mit Nachdruck
dafür kämpfen, daß es zu einer gerechteren
Einkommensverteilung und zum Ausbau des Sozialstaates
kommt, können sie den Trend umkehren. Dann wird nicht mehr
über weniger, sondern über mehr Sozialstaat verhandelt, dann
geht es nicht um Kürzungen, sondern um Verbesserungen",
meinte Mann weiter.

"Für Österreich bieten sich viele konkrete Ansatzpunkte für eine offensive Sozialpolitik an: Mit dem Ziel der
Wiedererreichung der Vollbeschäftigung muß es etwa zu einer radikalen Verkürzung der Arbeitszeit und zu einer neuen
Verteilung der Lebenseinkommen kommen. Weitere
Forderungspunkte sind eine aktive Arbeitsmarktpolitik, erhöhte Finanzierung gesellschaftlich sinnvoller Einrichtungen im
Sozial-, Gesundheits- und Non-Profit-Bereich und gezielte Frauenförderung", schloß Mann.
(schluss)

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