• 09.05.1998, 13:44:06
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  • OTS0040

KIH AG: Hauptversammlung am 18. August 1998=

Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Ettlingen (ots-Ad hoc-Service) - Bei den zur Zeit laufenden
Arbeiten zum Jahresabschluß 1997 der noch nicht in die Rheinmetall
Elektronik AG konsolidierten KIH Kommunikations Industrie Holding AG,
Ettlingen, (Umsatz 1997 rund 220 Mio DM, 880 Mitarbeiter) haben sich
bei einigen Gesellschaften der KIH-Gruppe Differenzen in der
Werthaltigkeit von Vermögenspositionen ergeben, deren notwendige
Bereinigung sowie darüber hinaus erforderliche Vorsorgemaßnahmen zur
Restrukturierung zu einem Verlust von voraussichtlich 30 bis 35 Mio
DM führen wird. Aufgrund der umfangreichen Prüfungsarbeiten durch die
Ausweitung des Konsolidierungskreises der KIH-Gruppe und angesichts
der vom neuen KIH-Vorstand eingeleiteten Sonderuntersuchungen durch
die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft C & L Deutsche Revision AG,
Düsseldorf, über die Verluste und Verantwortlichkeiten im einzelnen
wurde der Termin der Hauptversammlung vorsorglich auf den 18. August
1998 festgelegt.

Soweit bisher erkennbar sind die Ertragseinbußen bei inländischen
und ausländischen Gesellschaften der Pietzsch
Automatisierungstechnik-Gruppe (PAT-Gruppe) sowohl auf die operative
Geschäftstätigkeit als auch auf notwendige Wertkorrekturen bei
immateriellen Vermögensgegenständen und Vorräten zurückzuführen. Bei
der KIH AG sind deshalb Bewertungsanpassungen für Forderungen und
Beteiligungsbuchwerte nach dem Vorsichtsprinzip sowie weitere
Vorsorgemaßnahmen in der KIH-Gruppe erforderlich, um die aktuelle
finanzielle Situation zu bereinigen. Die gute Eigenkapitalausstattung
der KIH AG erlaubt eine Verrechnung der Verluste des Jahres 1997 mit
Kapitalrücklagen. Die ebenfalls zu KIH gehörende EBT-Gruppe sowie die
Gesellschaften Klaus Fischer GmbH und Rotec GmbH haben 1997 positive
Jahresergebnisse erwirtschaftet. Oberstes Ziel für das Geschäftsjahr
1998 der KIH-Gruppe ist - unter neuem Management und unter der
erstmaligen Einbindung in die Rheinmetall Elektronik AG - die
Restrukturierung der PAT- Gruppe, um im Geschäftsjahr 1999 wieder
positive Ergebnisbeiträge zu erwirtschaften.

Die Rheinmetall Elektronik AG hatte zum 1. November 1997 von der
Energie Baden-Württemberg AG 75,5% der Stammaktien (rd. 39% des
Grundkapitals) der KIH AG übernommen. In diesem Zusammenhang sind
auch die langjährigen Vorstandsmitglieder Dr.-Ing. Ludwig Pietzsch
zum 31. Oktober 1997 und Dr.-Ing. Harald Kauer zum 12. Februar 1998
aus dem Vorstand ausgeschieden und durch Dr. jur. Michael Fritzsche
und Dipl.-Kfm. Helmut P. Merch, beide zugleich auch
Vorstandsmitglieder der Rheinmetall Elektronik AG, ersetzt worden.
Die Rheinmetall Elektronik AG hat 1997 mit 4.962 Mitarbeitern rund 1
Mrd. DM Umsatz erwirtschaftet; sie wird die KIH AG erstmals 1998
konsolidieren. Der neue Unternehmensbereich Industrielle Elektronik
(Rheinmetall Elektronik AG) hat 1997 einen Jahresüberschuß von 24,4
Mio DM erzielt.

Ende der Mitteilung

Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

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