Alkier zu ASKÖ-Reithalle: Wieso mit Notkompetenz?

Für Liberale weiterhin offene Fragen,- Montag Termin bei der Staatsanwaltschaft

Wien (OTS) LIF-LAbg. Wolfgang Alkier äußerte "gemischte Gefühle" auf die Ankündigung von ASKÖ-Wien-Präsidentin, SPÖ-Abgeordneter Bruni Fuchs, daß die Reithalle Freudenau gebaut werde. "Es ist erfreulich, daß die ASKÖ aufgrund unserer heutigen Pressekonferenz über den SP-Pressedienst Handlungsbedarf signalisierte. Andererseits haben die Anbieter von therapeutischem Reiten auch heute wieder versichert, daß mit der ASKÖ keine reale Zusammenarbeit möglich erscheine. Es ist deshalb wohl besser, die Subvention zurückzufordern und zweckmäßig für Therapeuten einzusetzen."

Für die Liberalen bleiben weitere Fragen auch nach der Fuchs-Ausssendung aufklärungsbedürftigt, insbesondere:
1. Wieso hat der Sportamtsdirektor im Juni 1997 das Ansuchen der ASKÖ innerhalb eines Tages zu einem Notkompetenzantrag gemacht, wodurch die Subventionsmillionen umgehend flossen? Gerade er hätte auch wissen müssen, daß aufgrund der Bausperre eine Fertigstellung im Herbst 1997 unmöglich gewesen wäre.
2. Es flossen 10 Millionen. Soviel kann diese Halle unmöglich kosten.
3. Was passierte mit den Millionen, die die Mieter in der Freudenau bereits selbst für den Hallenbau bezahlt haben, bevor das Subventionsansuchen gestellt wurde?
4. Wurden vergaberechtliche Normen eingehalten oder erhielt ein ASKÖ-Mitglied freihändig den Bauauftrag?

Alkier äußerte abschließend, daß er bereits am Montag bei einem Termin in der Staatsanwaltschaft Wien strafrechtliche Komponenten dieser Subvention prüfen lassen werde. Sämtliche Unterlagen seien auch an das Kontrollamt unterwegs.

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