Rund 24 Prozent der Rinder werden in NÖ besamt:

Rinderbesamung Rottenhaus-Kagelsberg wird ausgebaut

St.Pölten (NLK) - In Österreich werden durchschnittlich 80
Prozent der belegfähigen Rinder künstlich besamt, ungefähr 24 Prozent davon in Rottenhaus-Kagelsberg in Wieselburg. Rottenhaus-Kagelsberg zählt damit zu den wichtigsten Besamungsbetrieben in Österreich. Rottenhaus ist auf Fleckvieh und Braunvieh spezialisiert, die Zucht ist überwiegend auf Milchleistung und -qualität ausgerichtet. Um die Verarbeitungsprozesse und Vermarktungswege zu rationalisieren, die Qualität der Milch zu verbessern und den strengen Hygieneauflagen sowie den Tierschutzbestimmungen gerecht zu werden, soll die Kapazität von derzeit 55 Standplätzen für Rinder um weitere 30 erhöht werden. Zu diesem Zweck sollen ein Vererberstall mit tierschutzgerechten Haltungssystemen, ein integrierter Krankenstall und ein zusätzliches Futterlager zugebaut werden. Der Ausbau wird
insgesamt acht Millionen Schilling kosten, 30 Prozent davon werden gefördert. Die EU übernimmt im Rahmen einer Sektorplanförderung über den ERP-Fonds 649.000 Schilling, der Bund steuert über eine Million Schilling bei, das Land Niederösterreich stellt fast 692.000 Schilling bereit. Der Ausbau soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

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