Tag der offenen Tür im Tor zum Landhaus

Umwelt-, Kinder- und Jugendanwalt, Gleichbehandlungsbeauftragte

St.Pölten (NLK) - Am Dienstag, 12. Mai, findet im neuen "Tor
zum Landhaus" in St.Pölten ein gemeinsamer Tag der offenen Tür der NÖ Umweltanwaltschaft, der NÖ Kinder- und Jugendanwaltschaft sowie der NÖ Gleichbehandlungsbeauftragten statt. In der Zeit von 9 bis 16 Uhr (für die Gleichbehandlungsbeauftragte: 8 bis 17 Uhr) laden diese drei Institutionen anläßlich ihrer Übersiedlung in das Regierungsviertel alle Interessierten herzlich ein, in die Rennbahnstraße 29 (für die Umweltanwaltschaft: Wiener Straße 54) zu kommen. Am Tag der offenen Tür werden die Mitarbeiter allen Landsleuten zur Verfügung stehen, um über ihre bisherige Tätigkeit und über aktuelle Anfragen Rede und Antwort zu stehen. Für die Besucher wird auch ein kleiner Imbiß vorbereitet werden.

Die NÖ Umweltanwaltschaft unter Univ. Prof. Dr. Harald Rossmann ist eine 1985 geschaffene Einrichtung mit derzeit neun
Mitarbeitern, die Interessen des Umweltschutzes in Verwaltungsverfahren vertritt, die Verwaltungspraxis auf dem
Gebiet des Umweltschutzes kontrolliert und Gesetze aus Umweltsicht begutachtet. Gleichgewichtet daneben stehen die Aufgaben, Bürger und Gemeinden bei den ihnen zustehenden Rechten zu unterstützen, Private bei entsprechenden Maßnahmen zu beraten, Informationsveranstaltungen durchzuführen und ganz allgemein zur besseren Gestaltung der Umwelt anzuregen.

Die NÖ Kinder- und Jugendanwaltschaft geht auf das Jahr 1992 zurück und versteht sich als Anlaufstelle und Vernetzungsdrehscheibe zwischen Jugendabteilungen,
Beratungsstellen, Kinderschutzzentren, Spitälern, Gerichten und weiteren einschlägigen Institutionen. Das interdisziplinäre Mitarbeiterteam unter der Leitung von Dr. Walther Launsky-Tieffenthal sorgt dabei für die volle Ausschöpfung aller Rechte von Kindern und Jugendlichen und beugt bürokratischen Verschleppungen oder Fehlentwicklungen vor. Seit Jahresbeginn
finden zudem jeden 1. und 3. Dienstag im Monat in Amstetten und jeden 4. Dienstag in Hollabrunn zusätzliche Sprechtage statt.

Auf Basis des 1997 beschlossenen NÖ Gleichbehandlungsgesetzes fungiert Dr. Christine Rosenbach als Gleichbehandlungsbeauftragte des Landes. Ihre Hauptaufgaben liegen in Bemühungen um Erhöhung des Anteils von Frauen in leitenden Stellen im Landes- und Gemeindedienst sowie in der Funktion als Beschwerde- und Anlaufstelle im Fall von Benachteiligungen oder Belästigungen am Arbeitsplatz. Demnächst soll zudem eine aus sechs Mitgliedern bestehende Gleichbehandlungskommission ihre Arbeit aufnehmen.

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