Die ersten Celeron-PC im CHIP-Test: Hit für Multimedia und Spiele und Auftakt zu einer neuen Preisrunde

München (ots) - "Celeron" heißt der neueste und billigste Prozessor der Pentium-II-Familie. Mit ihm zettelt Intel einen Preiskrieg gegen die bislang preiswerteren Konkurrenten AMD und Cyrix an. Das Computermagazin CHIP hat in der aktuellen Ausgabe (erhältlich ab 11. Mai) die ersten PC mit dem Spar-Prozessor getestet und mit Rechnern auf AMD- und Cyrix-Basis verglichen. Das erstaunliche Ergebnis: Multimedia-Anwendungen laufen auf Celeron-PC erheblich besser, Spiele sogar fast doppelt so schnell. Die zweite gute Nachricht für preisbewußte Anwender: CHIP erwartet einen "heißen Sommer" mit einer neuen Preis-Leistungsrunde.

Intel hat mit dem Celeron auf Anhieb einen Hit gelandet. Der abgespeckte Pentium-II-Prozessor (ihm fehlt der Zwischenspeicher, der sogenannte "Cache") hat im CHIP-Testcenter die Konkurrenz abgehängt:
In der Gesamtleistung sind die Celeron-PC um vier bis zehn Prozent schneller als AMD- und Cyrix-PC. Deutlich werden die Unterschiede beim Blick auf die Anwendungen: Während AMD und Cyrix bei klassischen Büro-Anwendungen vor dem Intel-Prozessor liegen, zieht der Celeron bei Bildbearbeitung und Unterhaltung weit davon. Spiele laufen auf dem Vobis-PC mit Celeron fast doppelt so schnell wie auf dem kaum billigeren Rechner mit AMD K6-Chip. Auf dem Prüfstand waren vier Rechner zu Preisen um 1.800 Mark: zwei PC mit Celeron-Prozessor (266 MHz Taktfrequenz) von Vobis und Schadt, ein PC mit Cyrix-Prozessor (266 MHz) von Comtech sowie ein PC mit AMD K6-Prozessor (233 MHz) von Proline. Klarer Testsieger aufgrund der besten Multimedia- und Spiele-Leistung ist der Highscreen XI Allround 266C.

Das Fazit des CHIP-Chefredakteurs Rainer Grabowski: "Mit dem Celeron hat Intel eine neue Preis-Leistungsrunde eröffnet und gleich gepunktet. Jetzt müssen die Konkurrenten AMD und Cyrix dagegenhalten." Aber auch der Celeron wird nach Informationen der CHIP schon im Juli billiger und von oben drücken die "echten" Pentium-II-PC mit 266 MHz ihre Preise unter 2.000 Mark. Grabowski erwartet ein "spannendes Wettrennen mit mehr Leistung zu niedrigeren Preisen bei dem sich die Anwender die Hände reiben dürfen".

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