Hutschenreuther AG erwartet für 1998 ein positives Ergebnis

Selb (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. ---------------------------------------------------------------------

Die Hutschenreuther AG ist saniert
und erwartet für das laufende Geschäftsjahr 1998 ein "positives Ergebnis". Nach der Veräußerung der Sparten "Haushaltsporzellan" (an die Winterling Porzellan AG) und "Rohstoffe und Massen" (an die KPCL Deutschland GmbH) wird das verbliebene Kerngeschäft mit Hotelporzellan 1998 voraussichtlich über 180 Mio. DM Umsatz erbringen. In diesem Bereich ist Hutschenreuther mit den Marken Bauscher, Hutschenreuther Hotel und Schönwald der weltweit führende Anbieter. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1997 wurde ein aufgrund der Veräußerung von Unternehmensteilen mit dem Vorjahr nicht vergleichbarer Umsatz von 290 Mio. DM erreicht. Darin war der Umsatz der veräußerten Sparte "Haushaltsporzellan" noch bis 13. August 1997 enthalten. Ende 1997 waren 1.764 Mitarbeiter/innen beschäftigt, betriebsbedingte Kündigungen soll es auf absehbare Zeit nicht mehr geben. Der weitaus größte Teil der an die neuen Eigentümer Winterling und KPCL übergegangenen Arbeitsplätze wurde für die Region Nordbayern erhalten. Der Markterfolg neuer Produkte in der Sparte "Wohnen" bis August 1997 und die deutliche Ertragssteigerung im Geschäftsfeld Hotelporzellan führte zusammen mit Sanierungs- und Kostenoptimierungsmaßnahmen zu einem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 1997 in Höhe von 1,8 Mio. DM gegenüber minus 28,1 Mio. DM im Vorjahr. Außerordentliche Aufwendungen, vor allem aus dem Verkauf der Sparte "Wohnen" sowie außerordentliche Erträge, darunter die Erlöse für den Verkauf der Sparte "Rohstoffe und Massen" führten zu einem Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 1997 in Höhe von 25,1 Mio. DM gegenüber 26,1 Mio. DM im Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag und der Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 5,5 Mio. DM sind mit dem aus der Kapitalherabsetzung resultierenden Ertrag in Höhe von 12,8 Mio. DM und einer Entnahme aus den Kapitalrücklagen in Höhe von 17,8 Mio. DM gedeckt. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 8,2 Prozent auf 21,5 Prozent. Ende der Mitteilung

Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HER/OTS-AD HOC-SERVI