ULM ERFREUT ÜBER KOALITIONS-GLEICHKLANG IN DER KINDERPOLITIK

ÖVP-Charta gibt klare Linie vor

Wien (ÖVP-Klub) - "Es freut mich zu sehen, daß der Koali-tionspartner schon die politischen Initiativen der Volkspartei
für eine kindgerechte Politik übernommen hat", erklärte der Jugendsprecher der Wiener Volkspartei, GR Dr. Wolfgang Ulm, in
einer Reaktion auf eine heutige Presseaussendung der SPÖ-Gemeinderätin Wehsely, die diese unter dem ÖVP-Begriff von der 'Lobby für die Kinder' veröffentlicht hatte. "Tatsächlich ist
die Volkspartei die einzige im Wiener Gemeinderat vertretene
Partei, die ein eigenes Konzept für die Kinderpolitik hat."
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Ulm nahm damit Bezug auf die "Charta für die Kinder" der Volks-partei, die in sechs zentralen Forderungen die Vorstellungen
der ÖVP von einer kindgerechten Politik umreißt:

1. Die Schaffung einer kindgerechten Gesellschaft. Zu diesem
Zweck sollten Gesetze einer "Kinderverträglichkeitsprüfung" unterzogen werden.

2. Die Anerkennung der Familie als Grundeinheit der
Gesellschaft. Daher muß die Betreuung von Kindern innerhalb
des familiären Umfeldes auch finanziell abgesichtert werden.

3. Das Verständnis von Bildung als Ivestition in die Zukunft. Investitionen in Bildungseinrichtungen sind das Kapital für
die geistige, ethische und materielle Zukunft des Landes.

4. Die Förderung von Gesundheit und Sport. Jedes Kind hat das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit. Diese
sollte - nicht zuletzt durch Maßnahmen im Sport - gefördert werden.

5. Die Erkennung der Sicherheit der Kinder als vordringliches Anliegen. Gewalt gegen Kinder in Form von sexuellen Übergrif-
fen, körperlichen und seelischen Angriffen, medialer Agges-sionsverherrlichung und Verfühungen durch Sekten und okkulti-stische Gruppen muß engagiert und konsequent begegnet werden.

6. Die Unterstützung von Kindern aus Minderheiten. Ihnen darf nicht das Recht vorenthalten werden, in Gemeinschaft mit Angehörigen ihrer Gruppe die eigene Kultur zu pflegen.

"Da sich der Koalitionspartner offenkundig zu den Grundsätzen dieser Kindercharta bekennt, wird es hoffentlich leicht sein,
im Rahmen der Koalition und im Interesse der Kinder unserer
Stadt etwas voranzubringen", schloß Ulm.

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