Nowohradsky fordert unbürokratische und rasche Regelung für Zeltfeste

Niederösterreich, 7.5.1998 (NÖI) LAbg. Nowohradsky wies heute im Rahmen der Landtagssitzung auf die große Bedeutung der Feuerwehren, aber auch aller anderen gemein- und mildtätigen Vereine für die Gemeinschaft und die Sicherheit in unserem Land hin. Es sei daher völlig unverständlich, daß ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes, Zeltfeste dieser Vereine zu Fall bringen möchte.****

So würde weder die Feuerwehr noch die Rettung, noch ein anderer gemeinütziger Verein, Zeltfeste aus "Jux und Tollerei" veranstalten. Im Gegenteil: Die Vereine versuchen durch die Erträge aus ihren Zeltfesten, notwendige Gerätschaften für ihre Arbeit selbst zu verdienen. Der öffentlichen Hand wäre es nicht möglich, diese zusätzlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Weg, um öffentliche Förderungen und Subventionen anzusuchen, wäre für unsere Vereine aber ein weitaus einfacherer. Es darf daher nicht angehen, daß sie an dieser wichtigen Art der Mittelaufbringung gehindert werden. Im Gegenteil: Die Politik sollte dies unterstützen und die bürokratischen Hürden beseitigen. Eine rasche und unbürokratische Regelung seitens des Bundes ist daher unbedingt notwendig", betonte Nowohradsky.

"Der heute beschlossene Antrag soll ein Beitrag dazu sein, die Feuerwehren und alle anderen gemeinnützigen Vereine vor Gefahr zu bewahren, mit einem Fuß im Kriminal zu stehen. Es kann nicht sein, daß wir jene Menschen, die tagtäglich im Dienst des Nächsten stehen und dazu bereit sind, sich die notwendigen Mittel dazu selbst aufzubringen, auch noch bestrafen", so Nowohradsky.

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