LAKATHA FORDERT PREIS FÜR KINDERFREUNDLICHE WOHNHAUSANLAGEN

Rücksicht auf die jeweils andere Generation nehmen

Wien (ÖVP-Klub) - "Was entsetzlich ist, ist die Gedanken-
losigkeit der Erwachsenen im Zusammenhang mit Kindern", bemän-gelte ÖVP-Familiensprecherin Ingrad Lakatha in der heutigen Gemeinderatsdebatte über Kinder in Wien. "Anders wäre es nicht
zu dem schrecklichen Unfall vor wenigen Tagen gekommen. Und
anders wäre es nicht möglich, daß im Vorjahr 2352 Kinder in Verkehrsunfälle verwickelt wurden." *****

"Ich glaube nicht, daß Wien zu wenige kinderfreundliche Ein-richtungen hat", erklärte Lakatha. "Meine Kinder sind hier auf-gewachsen, haben sich wohlgefühlt und sind begeisterte Wiener geworden. Das Problem liegt in der Wiener Mentalität. Der Wie-
ner raunzt a bisserl, schimpft a bisserl, und wenn Kinder lär-
men, kommt das goldene Wienerherz viel zu wenig zum Tragen."

Lakatha forderte eine Änderung der Sprache: "Weg mit den Verbo-ten, stellen wir lieber Hinweistafeln auf, was wo gemacht wer-
den darf." Wenn in einer Anlage Kinder und alte Menschen, die
eine Mittagsruhe halten wollen, nebeneinanderleben, könne etwa
eine Tafel "Ab 14.30 Spielen erlaubt" lauten anstatt "Lärmen verboten!". Aus solchen Texten würden auch Erwachsene lernen, aufeinander und auch auf Kinder Rücksicht zu nehmen.

Lakatha forderte die Stadt Wien auf, mit gutem Beispiel voran-zugehen und regte an, einen Preis für kinderfreundliche Wohn-hausanlagen auszusetzen.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 4000/81915

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/ÖVP-KLUB