Auf Frauenspuren im Landesarchiv

Exemplarische Auswahl von Quellen aus der Vergangenheit

St.Pölten (NLK) - Heiratsverträge, Testamente, Kriminalakte, Statuten von Frauenbildungs- und Wohltätigkeitsvereinen, aber auch Theatertextbücher und Zensuren sind archivalische Quellen, in
denen man Frauenschicksalen begegnet. Das NÖ Landesarchiv nimmt
die heurige NÖ Landesausstellung "aufmüpfig & angepaßt" zum Anlaß, Frauenschicksalen in seinen eigenen Archivalien nachzugehen. Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop eröffnet am kommenden Dienstag, 12. Mai, um 14 Uhr im Foyer des NÖ Landesarchivs die Ausstellung "... spurensuche ... Frauengeschichte im Archiv".
Diese Schau läuft im neuen Haus im St.Pöltner Kulturbezirk bis 30. Oktober zu den Öffnungszeiten des Archivs (Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 15.30 Uhr, Freitag von 8.30 bis 12 Uhr).

Einer Idee der Archiv-Mitarbeiterin Dr. Gertrude Langer-Ostravsky folgend, wurden die scheinbar schon ausgeschöpften Quellen des Landesarchivs auf die Frauenthematik hin überprüft und für eine interessante Schau genützt. Viele Dokumente werfen nämlich auch Schlaglichter auf das Leben von Frauen in vergangenen Jahrhunderten. Dabei stehen nicht die berühmten Frauen im Mittelpunkt, sondern Durchschnittsfrauen in ihrem alltäglichen Leben.

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