LIF-Hecht: "Die Rechte und Sicherheit der Kinder haben traurige und tragische Aktualität!"

Liberale beantragen erneut Überprüfung der Spielplätze!

Wien (OTS) "Die Rechte und die Sicherheit der Kinder haben durch einen tragischen Unfall traurige Aktualität erfahren", so heute Klubvorsitzende Gabriele Hecht in der Aktuellen Stunde, in der auf Wunsch der Wiener Liberalen das Thema "Kinder in Wien" diskutiert wurde. Das Wohl des Kindes müsse ein Maßstab in allen Politikfeldern werden, meinten die Liberalen.

Das Liberale Forum brachte heute zum zweiten Mal einen Antrag bezüglich Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen von Kinderspielplätzen ein. Dieser war in der Gemeinderatssitzung im Mai letzten Jahres von den Regierungsparteien abgelehnt worden. Bereits damals wollten die Liberalen damit eine Bestandsanalyse der Spielplätze, unter Berücksichtigung einer Studie des Instituts "Sicher Leben" und der speziellen Sicherheitsbedürfnisse der Kinder, sowie die umgehende Sanierung von Spielplätzen und verstärkte Kontrolle auf Schäden, Wartung und Instandhaltung erreichen.

Hecht unterstrich in diesem Zusammenhang abermals die Bedeutung von Freiräumen und Bewegungsfreiheit für Kinder. Es sei Aufgabe der Kommunalpolitik, diese Freiräume auch für Kinder in der Großstadt zu schaffen. Die Wiener Stadtregierung sei aufgefordert, die Sicherheit von Kindern nicht durch Verbote, sondern durch Bereitstellung kindgerechter Lebensräume und Spielmöglichkeiten zu gewährleisten, so Hecht. "Wenn Kinder in Wien radfahren wollen, so können sie das entweder auf gefährlichen Straßen oder gar nicht, denn in Parks und in Wohnhausanlagen ist es verboten. Wenn Kinder Fußball spielen wollen, so können sie das in eigens dafür errichteten Käfigen. Auf den zahlreich vorhandenen Wiesen ist es allerdings verboten", meinte die Liberale.

All dies zeige, wie sehr von den Verantwortlichen in Wien die UN-Konvention über die Rechte der Kinder ignoriert werde. Diese hält fest, daß die Gesellschaft dem Schutz, der Mitbestimmung und der Bereitstellung von Ressourcen für Kinder nachkommen müsse.

Kinder hätten ein Recht darauf im öffentlichen Raum zu spielen und sich zu entfalten, dieser müsse aber kindgerecht und sicher gestaltet sein, wiederholte Hecht ihre Forderungen. "Warum muß in dieser Stadt immer erst ein tragisches Unglück passieren, damit Mißständen überhaupt diskutiert werden", so die liberale Klubvorsitzende abschließend.

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