"Meisterprüfungsstatistik 1997"

Neuerscheinung aus 'Zahlen, Daten, Fakten'

Wien (PWK) - In Österreich gab es 1997 rund 2.500 neue Meister und Meisterinnen. Das ergab die jährlich von Werner Hackl, Abteilung für Statistik der Wirtschaftskammer Österreich, durchgeführte Erhebung über die in Österreich abgelegten Meister-, Befähigungs- und Unternehmerprüfungen. Die meisten neuen Meister finden sich dabei nach wie vor in den traditionellen Handwerksberufen wie Tischler (324), Kfz-Techniker (279), Schlosser (241), Friseure (213), Bäcker (113) sowie bei den Malern und Anstreichern (102). ****

Da die Meisterprüfungsstatistik erstmals nach Geschlecht getrennt erhoben wurde, ist es nun möglich, den Anteil der erfolgreichen Meisterinnen festzustellen, der immerhin ein Fünftel der abgelegten Meisterprüfungen beträgt. Relativ viele Meisterinnen gibt es in den Berufen Friseurin (186 von 213 insgesamt), Konditorin (28 von 66 total) und bei den Floristinnen sind es überhaupt 44 von 49. Von den insgesamt 58 Optikern haben 17 Kandidatinnen erfolgreich die Meisterprüfung absolviert.

Bei den 1.038 Befähigungsprüfungen, die 1997 abgelegt wurden, ist der Anteil der weiblichen Absolventinnen mit 36 Prozent oder 369 eindeutig höher als bei den Meisterprüfungen. Bei den Berufen Fußpfleger und Masseur sind von insgesamt 173 Masseuren 105 Masseurinnen und bei dem Beruf Fußpfleger dominiert das weibliche Geschlecht mit 72 von insgesamt 74. Bei den Vermögensberatern sind von 364 immerhin 51 Frauen und bei den Unternehmensberatern 11 von 91.

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