Philipp Holzmann AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Die eingeleiteten umfangreichen
Restukturierungsmaßnahmen im Philipp Holzmann Konzern haben gegriffen. Der Vorstand erwartet deshalb nach hohen Verlusten in den Vorjahren für das Jahr 1998 ein positives operatives Ergebnis.

Grundlage für diese Einschätzung ist der erfreuliche Auftragseingang, das Ergebnispotential aus dem gesamten Auftragsbestand sowie aus der Restrukturie- rung. Große Problembereiche der Vergangenheit wie z.B. Nord-France und Thailand sind bereinigt. Wesentliche Konzerntöchter liegen über Plan, jedoch belastet weiterhin das Immobilien-Projektgeschäft.

In diesem Bereich soll noch im Jahresabschluß 1997 eine zusätzliche bilanzielle Vorsorge in der Größenordnung von DM 700 Mio. getroffen werden, die mit be- stehenden Rücklagen der Philipp Holzmann AG verrechnet werden.

Der Vorstand hat Gespräche über eine Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital und die Begebung einer Wandelanleihe mit Bezugsrecht der Aktionäre von zusammen etwa DM 700 Mio. geführt, um dem Unternehmen neues Kapital von außen zuzuführen und die Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich fortzusetzen. Die Konditionen sind im einzelnen noch festzulegen. Das für die Wandelanleihe erforderliche be- dingte Kapital soll der Hauptversammlung 1998 zur Genehmigung vorgeschlagen werden. Aufgrund der umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen wird sich die Haupt- versammlung auf voraussichtlich Ende August verschieben.

Die Deutsche Bank AG und die 10 größten inländischen Kreditgeber haben ihre Bereitschaft zur konsortialen Mitwirkung an den vorgenannten Maßnahmen erklärt. Nach der operativen Gesundung und finanziellen Stabtilsierung bestehen für Philipp Holzmann gute Chancen, ihre führende Position als integrierter Bau- konzern auszubauen.

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