"Gesundheitsförderung in Österreich - Was die private Krankenversicherung tut" 1

Wien (OTS) - Mit diesem Thema beschäftigte sich ein Pressegespräch, zu dem die Austria-Collegialität am 6. Mai 1998 geladen hatte.

Dr. Heinz Dopplinger, Präsident des Austria Vital-Clubs - der Club hat über 600.000 Mitglieder - präsentierte die grundsätzlichen Aufgaben dieser Organisation: Er will auf dem Sektor der Gesundheitsförderung die Menschen informieren, motivieren und aktivieren und zwar auf einer möglichst individuellen Basis. Gestärkt und unterstützt werden soll die Eigenverantwortung des einzelnen. Damit ergänzt das Unternehmen die Aufgaben der staatlichen Gesundheitsförderung.

Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze und Hofrat Prim.Dr. Alfred Huber stellten zwei konkrete Projekte des Austria Vital-Clubs vor: Prof. Kunze berichtete über ein soeben anlaufendes Ernährungs-Programm (Verzehranalyse), bei dem wirklich individuell auf die Situation des einzelnen eingegangen werden kann.

Hofrat Prim. Dr. Huber berichtete über die Aufgaben und Erfolge der Proktologie-Vorsorge in Austria-Gesundheitszentrum Confraternität/Privatklinik Josefstadt.

Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der Expertenstatements.

Statement von Dr. Heinz Dopplinger, Präsident des Austria Vital-Clubs Utl.: Pressegespräch, 6.5.1998: Gesundheitsförderung in Österreich - Was die private Krankenversicherung tut" =

Die Austria-Collegialität bietet ihren krankenversicherten Kunden seit vielen Jahren eine - über die klassische Krankenversicherung weit hinausgehende - wichtige Mehrleistung: die Gesundheitsförderung durch den Austria Vital-Club. Seine grundlegende Aufgabe ist es, den Kunden Chancen und Wege aufzuzeigen, länger gesund zu bleiben, entstehende gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln und nach einer Erkrankung so gut wie möglich den Gesundheitszustand wieder zu erlangen.

Für diese Aufgabe stehen dem Vital-Club Experten zur Seite, sowohl für konkrete Projekte, wie z.B. Prim Alfred Huber oder Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze, aber auch für die grundlegende Ausrichtung: So ist z.B. Dr. Lindi Kalnoky seit fünf Jahren Vorsitzende des Gesundheitspolitischen Beirates des Unternehmens, oder Fredy Mayer als gesundheitspolitischer Sprecher der Unternehmensgruppe.

Gesundheitsförderung heißt beim Vital-Club nicht, mit erhobenem Zeigefinger den Menschen ein "Du sollst..." oder "Du darfst nicht..." aufzudrängen. Vielmehr soll durch sachliche Information, durch ein umfassendes Serviceangebot darauf hingewiesen werden, daß man für seine Gesundheit aktiv Leistungen erbringen muß, so wie für die eigene Wohnung oder das Auto. Und dieses Tun wird durch mehr Lebensqualität belohnt.

Angesprochen und informiert werden die Kunden auf mehreren Wegen:
durch das Gesundheitsmagazin "Inform", durch Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen, durch Gespräche mit den MitarbeiterInnen. Die Austria-Collegialität bzw. der Vital-Club stellt den Kunden dann die erforderlichen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, sodaß die gewonnene Information und Motivation möglichst bequem in die gesundheitsfördernde Tat umgesetzt werden kann.

In Zukunft wird auch von staatlicher Seite eine Gesundheitsförderungsinitiative gesetzt, und zwar über den Fonds Gesundes Österreich. Der Gesetzgeber hat im Gesundheitsförderungsgesetz dafür 100 Millionen Schilling zur Verfügung gestellt.

Damit ist die Aufgabe des Austria Vital-Clubs selbstverständlich nicht zu Ende, sondern sie wird - und das ist durchaus ein Vorteil -in einen größeren Rahmen gestellt. Das Bestreben wird nach wie vor sein, die Kunden zu den für sie wichtigen gesundheitlichen Themen persönlich anzusprechen und sie laufend zu begleiten.

Informationen zum Unternehmen und zum Angebot des Austria Vital-Clubs gibt es auch im Internet unter der Adresse:www.austriacoll.at

Dr. Heinz Dopplinger

Dr. Heinz Dopplinger ist Präsident des Austria Vital-Clubs und war bis zu seiner Pensionierung der Doyen der privaten Krankenversicherung in Österreich.

Seit 1956 in der Versicherungswirtschaft tätig, beschäftigte er sich seit 1960 im wesentlichen mit der Privaten Krankenversicherung (PKV), wobei er seine Ausbildung u.a. von Gen.-Dir.Dr. Tosberg, dem Begründer der modernen PKV, in Deutschland bekam.

Dr. Dopplinger war ab 1961 in der Sektion Krankenversicherung des Versicherungsverbandes tätig. Ab 1993 stand er dieser Sektion vor und war somit der offizielle Sprecher der Privaten Krankenversicherer in Österreich. Ab 1986 war Dr. Dopplinger für die Krankenversicherung zuständiges Mitglied des Vorstandes des Austria Versicherungsvereines a.G., seit 1991 Vorstandsmitglied der Austria-Collegialität und in selber Funktion seit 1997 auch Vorstandsmitglied der Bundesländer-Versicherung. Seit 1. Jänner 1998 ist Dr. Dopplinger in Pension.
(Forts)

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