Österreich: Unbezahlt, aber unbezahlbar: Retter messen sich in Enns. Wien (ÖRK) - Ihren Beitrag zur Verkleinerung des Budgetdefizits

leisten rund 33.000 freiwillige Rotkreuz-Helferinnen und Helfer in Österreich rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr. Durch ihre freiwillige und unbezahlte Tätigkeit ersparen sie dem Gemeinwesen 2,9 Milliarden Schilling jährlich. Eine Summe, die sonst durch Steuergelder aufgebracht werden müßte,denn der Rettungsdienst ist laut Verfassungsgesetz Angelegenheit der Gemeinden.

"Ohne freiwillige Helfer wäre ein Rettungsdienst in Österreich nicht zu bezahlen und damit nicht aufrechtzuerhalten", sagt
Bernhard Jany, Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK). "Die Helfer sind zwar unbezahlt, aber auch unbezahlbar. Das
möchten wir aus Anlaß des diesjährigen 8.Bundesbewerbs für Sanitätshilfe des Roten Kreuzes am 15. und 16. Mai in Enns einmal mehr betonen."

In Enns werden die Profi-Retter des ÖRK ihre Leistungsfähigkeit an simulierten Notfällen messen, die alle in der Realität schon vorgekommen sind (feierliche Eröffnung des Bundesbewerbs: Freitag, den 15 Mai, um 17.00 Uhr am Stadtplatz in Enns statt.

Rückfragenhinweis: ÖRK/Pressestelle

Mag. Robert Dempfer
Tel.(0222)58900-153
www.redcross.or.at
6. Mai 1998

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