Garny AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Mörfelden-Walldorf/Hessen (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Garny 1997/98 mit Fehlbetrag
Neubewertung der Garny Sicherheitstechnik
Die Unternehmensgruppe der Garny AG informiert über das vorläufige Ergebnis im Geschäftsjahr 1997/98 (31.3.):

Der Gruppenumsatz ist um 6,5% auf 267 Mio DM (Vj. 283) zurückgegangen. Da die Geldinstitute als Hauptkunden ihre Rationalisierungsmaßnahmen weiter fortsetzten und die Zahl der Filialen reduzierten, kam es in der Garny-Gruppe zu deutlichen Umsatz einbußen in den Bereichen Einrichtungssysteme sowie insbesondere im Geldschrank- und Tresorbau. Der Geschäftsbereich De La Rue Cash Systems, der elektronische Bargeld- und Sicherheitssysteme umfaßt, konnte dagegen von dem Trend zur weiteren Automatisierung profitieren.

Durch die Verringerung des Geschäftsvolumens und den nochmals verstärkten Margendruck verschlechterte sich die Ertragslage. Der Verlust vor Restrukturierungskosten und außerplanmäßigen Abschreibungen betrug 4 Mio DM; er wurde in erster Linie durch einen hohen Fehlbetrag aus dem Bereich Geldschrank- und Tresorbau verursacht. Die Garny AG war dadurch mit erhöhten Restrukturierungskosten zur künftigen Verbesserung der Ertragslage belastet, die zu einem Jahresfehlbetrag der Gesellschaft von 20,5 Mio DM (Vj. -7,7) führten. Für den genannten Bereich verstärkte die Garny AG darüber hinaus in Verbindung mit der Aufhebung des Beherrschungs-und Ergebnisabführungsvertrages mit der Garny Sicherheitstechnik GmbH zum 31.3.98 die Eigenkapitalbasis wesentlich, wodurch dieser Tochtergesellschaft Möglichkeiten für neue strategische Partnerschaften eröffnet werden sollen. Gleichzeitig wurde dem angesichts der Marktentwicklung nur schwer einschätzbaren weiteren Verlustpotential dieses Bereiches auf der Ebene der Garny AG mit hohen Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Nach dem aktuellen Stand der Abschlußarbeiten ist für das Berichtsjahr mit einem Verlust zu rechnen, der die vorhandenen Gewinn- und Kapitalrücklagen weitgehend aufzehrt.

Ende der Mitteilung
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