"Phare Neu" - Info-Seminar am 13. Mai in der WKÖ

Gast: EU-Direktorin, Catherine Day, über "Die Veränderungen im Phare Programm im Zuge der Beitrittsverhandlungen"

PWK - Das Phare Programm wird im Zuge des EU-Beitrittsprozesses für die mittel- und osteuropäischen Staaten das wichtigste Finanzierungsinstrument. Diesbezüglich wird das Phare Programm in weiten Teilen umorganisiert und neu gestaltet. Frau Catherine Day, Direktorin, die für das Phare Programm in der Generaldirektion 1A der Europäischen Kommission zuständig ist, wird bei einem Seminar am 13. Mai um 14 Uhr in der Wirtschaftskammer Österreich über "Die Veränderungen im Phare Programm im Zuge der Beitrittsverhandlungen" in englischer Sprache referieren. ****

Weiterer Gastreferent ist der Österreicher Gregor Leitner, der in der Generaldirektion 1A für das Phare Programm in der Tschechischen Republik zuständig ist. Leitner wird in erster Linie über "Die praktischen Auswirkungen der Veränderungen" informieren.

Das neue Phare Programm wird sich vor allem in Richtung "beitrittsorientiertes" Programm verändern. "Die Prioritäten ergeben sich aus den sogenannten Beitrittspartnerschaften", erklärt Stefan Pistauer, Leiter des Referats EU-Drittstaatenförderung in der Wirtschaftskammer Österreich. Es wird eine begrenzte Anzahl von Prioritäten, jedoch mit größerem Projektumfang geben. Veränderungen bei der Programmverwaltung sollen Effizienz, Effektivität und Transparenz verbessern.

Die künftigen Hauptziele von Phare sind die Unterstützung beim Aufbau von Institutionen und die Förderung von Investitionen, die helfen sollen, sektorielle, regionale und strukturelle Ungleichgewichte auszugleichen. 30 Prozent der Phare Mittel sind für den Aufbau von Investitionen vorgesehen und 70 Prozent gehen in die Investitionshilfe.

Die Schwerpunkte des Phare Investitionsförderungsprogrammes sind:
Investitionen in EU-Normen, Strukturmaßnahmen, große Infrastrukturprojekte sowie die Unterstützung der Klein- und Mittelbetriebe.

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Referat EU-Drittstaatenförderungen
Tel. 50105 DW 4365

Dr. Stefan Pistauer

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