DIS Deutscher Industrie Service AG: Erstes Quartal 1998 erfüllt Erwartungen voll: - Umsatzanstieg um 30% auf 52 Mio. DM - Ergebnis vor Steuern trotz hoher Investitionen deutlich gestiegen - Rohmarge

Offenbach (ots-Ad hoc-Service) - weiter verbessert

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Zu Beginn des Jahres 1998 hat
sich die bereits Mitte 1997 spürbare konjunkturelle Erholung in Deutschland beschleunigt. Beim ersten in Deutschland börsennotierten Personaldienstleister, DIS Deutscher Industrie Service AG, schlug diese Entwicklung und die zunehmende Akzeptanz der Zeitarbeit in einer kräftigen Geschäftsausweitung zu Buche. So stiegen die Umsatzerlöse im DIS-Konzern in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent auf 52,5 Mio. DM. Damit wurden unsere Erwartungen in vollem Umfang erfüllt.

Premium-Qualität sichert Preise Trotz der nachhaltigen Umsatzausweitung konnten wir der überzeugenden Qualität unserer Dienstleistungen angemessene Preise bei unseren Kunden erzielen. Die Rohmarge (Umsatz minus Aufwendungen für Personal und Materialeinsatz) verbesserte sich von 28,8% auf 29,6%. Diese Rentabilitätssteigerung in einem sehr preisaggressiven Wettbewerbsumfeld ist ein deutlicher Beweis für den Erfolg der Strategie: DIS - die Nummer 1 in Qualität. Der Gewinn vor Steuern verbesserte sich vom 1. Januar bis zum 31. März auf 0,43 Mio. DM (Vorjahr: 0,23 Mio. DM). In diesem Zeitraum wurden 15 neue Niederlassungen eröffnet, fast so viele, wie im gesamten Vorjahr. Die Niederlassungen, die weniger als ein Jahr operativ tätig waren, erzielten im ersten Quartal lediglich einen Umsatz von 2,7 Mio. DM, verursachten jedoch Anlaufverluste in Höhe von 1,4 Mio. DM. Bereinigt um außerordentliche Faktoren und die Aufwendungen für die Erweiterung des Niederlassungsnetzes (siehe Tabelle: Konzernergebnis 1. Quartal 1998), stieg das Ergebnis im DIS-Konzern in den ersten drei Monaten 1998 auf 2,1 Mio. DM (Vorjahr:
0,72 Mio. DM).

Konzernergebnis 1. Quartal 1998

31.3.1998 31.3.1997 in TDM in TDM Ergebnis vor Steuern 433 225 Goodwillabschreibung 204 204 Börseneinführungskosten - 91 Anlaufverluste neuer Niederlassungen 1 435 202 Bereinigtes Ergebnis etablierter Niederlassungen* 2 072 722 * Um einmalige und außerordentliche Faktoren bereinigtes Ergebnis der Niederlassungen, die mindestens 12 Monate operativ tätig waren

DIS schafft mehr als 1000 neue Arbeitsplätze DIS bietet seinen Kunden das volle Personal- Dienstleistungsangebot mit den Leistungsbereichen Zeitarbeit, Projektabwicklung und Personalvermittlung in den fünf Geschäftsbereichen Industrie Service, Büro Service, Konstruktions Service, Finance (Finanz- und Rechnungswesen) und Information Technology (EDV-Spezialisten). In den ersten drei Monaten 1998 konnte besonders unser Kerngeschäft, die Zeitarbeit, kräftig zulegen. Die Umsätze dieses Leistungsbereichs stiegen um 48% auf 45,8 Mio. DM. Bedingt durch die Schließung des Geschäftsbereichs DIS Airport Service zum 31.12.1997 verringerten sich die Umsätze im Leistungsbereich Projektabwicklung um 30% auf 6,5 Mio. DM. Im März 1998 waren im DIS-Konzern 3896 Arbeitnehmer beschäftigt. Damit stieg die Zahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 1000 oder 37 Prozent. Diese Entwicklung belegt eindrucksvoll, daß es für die DIS AG keine Widersprüche zwischen Gewinnsteigerung, Mehrung des Shareholder Value und der Schaffung neuer Arbeitsplätze gibt.

Starke Saisonalität kennzeichnet das Zeitarbeitsgeschäft Für das ganze Jahr 1998 erwarten wir eine über dem Marktdurchschnitt liegende Umsatzausweitung und eine dazu überproportionale Ergebnissteigerung. Die vielversprechende Entwicklung aller fünf Geschäftsbereiche unterstützt diese Prognose. Das Ergebnis des ersten Quartals kann jedoch nicht auf die ganze Abrechnungsperiode 1998 hochgerechnet werden. Üblicherweise erzielen wir im ersten Quartal 20 Prozent unseres gesamten Konzernumsatzes, aber nur rund drei Prozent der Gewinne. Für das Konzernergebnis ausschlaggebend ist das zweite Halbjahr, in dem wir gewöhnlich fast 60 Prozent der Umsätze und annähernd 90% der Gewinne erzielen. Besondere Bedeutung hat das dritte Quartal, in dem wir im Durchschnitt der letzten Jahre rund ein Drittel des Jahresumsatzes und fast 60 Prozent des Jahresergebnisses erwirtschafteten.

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