Sacher: Gewerbepark Krems war eine zukunftsorientierte Entscheidung

Nicht durch überstürzte Grundverkäufe ausgeglichenes Branchenmix gefährden

St. Pölten, (SPI) - "Der nunmehr voll erschlossene Gewerbepark hat eine große Zukunft. Die positive Konjunkturentwicklung und die jüngsten Entscheidungen in der Europäischen Union eröffnen neue Chancen. Nun gilt es aber auch, Mut zur Geduld zu zeigen und nicht durch unangebrachte Eile wertvolle Ansiedelungsgründe zu veräußern, ohne auf das für die wirtschaftliche Entwicklung so wichtige Branchenmix zu achten", stellt der Kremser Vizebürgermeister, Abg. Ewald Sacher, heute fest.****

"Wir haben viel Energie und Geld in die Erschließung des Gewerbeparks investiert. Es wäre nun verfehlt - möglicherweise aus der Sicht kurzfristiger Mehreinnahmen für das Budget - die Gründe zu schnell zu veräußern. Vor allem in begehrten Lagen muß Geduld bewiesen werden, um arbeitsplatzintensive Ansiedler mit hoher Wertschöpfung herzubekommen", so Sacher weiter.

"Weiters sollte darauf geachtet werden, daß es bei einer etwaigen Umsiedelung von Betrieben aus der Stadt nicht zu einer Ausdünnung des Zentrums kommt - auch hier müssen Vor- und Nachteile mit Bedacht abgewogen werden", so der Kremser Vizebürgermeister.
Sacher äußerte auch die begründete Hoffnung, daß die noch bis 1999 laufende EU-Fördergebietszone 5b positive Auswirkungen haben wird. "Es ist durchaus möglich, daß vor dem Auslaufen noch rasch etliche Projekte eingereicht werden, um die Förderkulisse der EU entsprechend zu nützen", schloß Abg. Ewald Sacher.
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