Gegenwärtige und zukünftige Perspektiven des NÖ Naturschutzes

Bauer: Niederösterreich bei LIFE-Projekten im Spitzenfeld

St.Pölten (NLK) - Rund ein Viertel der Landesfläche in Niederösterreich ist nach dem derzeit gültigen Naturschutzgesetz in irgendeiner Form geschützt. Das Spektrum reicht dabei von 21 Naturparks und zwei Nationalparks über Artenschutzprogramme bis
hin zu verschiedenen Maßnahmen, die die Erhaltung der Flora und Fauna zum Inhalt haben. Landesrat Dr. Hannes Bauer möchte nun mit verschiedenen Initiativen und Maßnahmen den Naturschutz in Niederösterreich nicht nur absichern, sondern weiter ausbauen. Ein wichtiges Kriterium dabei ist die von der Landesregierung ein-gerichtete Arbeitsgruppe für das europäische Schutzgebietsystem "NATURA 2000", das als Netzwerk die ökologisch bedeutsamen Naturräume der Mitgliedstaaten der Europäischen Union sichern helfen soll. Niederösterreich hat bisher bereits vier der sechs für Österreich seit 1995 von Brüssel genehmigten LIFE-Projekte -das Natur-schutz-Förderinstrument in der Europäischen Union -zugesprochen bekommen. Wie Bauer bekanntgab, hat der entsprechende Ausschuß der Europäischen Kommission auch die diesjährigen vier niederösterreichischen LIFE-Projektanträge zur Finanzie-rung empfohlen. Es handelt sich dabei um die Wasserwelt March-Thaya-Auen, den Nationalpark Thayatal und die Pannonischen Sanddünen im Marchfeld sowie die Ge-wässervernetzung und das
Lebensraumanagement Donau-Auen. Allein bei diesen Projekten geht
es um EU-Beiträge von fast 57 Millionen Schilling.

Neben der Sicherstellung der Finanzierung der verschiedenen Projekte legt Bauer auch größtes Augenmerk auf die kooperative und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Naturschützern, Gesetzgeber sowie Eigentümern und sonstigen Nutzern. In weiten Bereichen sei noch Überzeugungsarbeit notwendig, so Bauer, insgesamt stei-ge aber auch bei den Anrainergemeinden und der regionalen Bevölkerung die Akzep-tanz.

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