Bundesregierung bewilligt 16 Millionen Schilling für weltweiten Kampf gegen Anti-Personen-Minen

Jugendministerium spendet zusätzlich 5 Millionen Schilling für diese Aktion

Wien (OTS) - Heute Dienstag wurde im Ministerrat die Zahlung
von 16 Millionen Schilling für die weltweite Räumung von Minen und für die Unterstützung von Minenopfern beschlossen. Das Jugendministerium stockt diesen Betrag um weitere fünf Millionen Schilling auf.

"Die Leidtragenden eines Einsatzes von Antipersonenminen sind
oft Kinder. Immer wieder erschüttern die Bilder von verstümmelten Kindern, die noch Jahre nach Beendigung von Feindseligkeiten zu Opfern dieser heimtückischen Sprengfallen werden, die Weltöffentlichkeit. Allein 1997 wurden rund 9.000 Kinder durch Anti-Personen-Minen zum Teil schwer verletzt oder getötet. Mit der finanziellen Unterstützung des weltweiten Kampfes gegen Minen möchte das Jugendministerium ein Signal gegen die tödliche Bedrohung von Kindern und Jugendlichen durch Minen setzen", so Jugendminister Dr. Martin Bartenstein.

Die Förderung des Jugendministeriums an den "UN Voluntary
Trust Fund for Assistance in Mine Clearance" erfolgt im Rahmen der Anti-Personen-Minen Vertragskonvention, einem Übereinkommen über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Antipersonenminen und deren Vernichtung.

Österreich hat bei der Erarbeitung der Anti-Personen-Minen Vertragskonvention eine Vorreiterrolle übernommen und den Vertragsentwurf erstellt. Als "Vertragsautor" hat Österreich diese Konvention auch als einer der ersten Staaten unterzeichnet.

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Jugend & Familie
Dr. Ingrid Nemec
Tel.: (01) 515 22 DW 5051

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