Kulturförderungsgesetz trägt Handschrift des Kultursenats

Beratergremium legt Bericht 1993 bis 1998 vor

St.Pölten (NLK) - Als Beratergremium der NÖ Landesregierung in Fragen der Kulturpolitik wurde der NÖ Kultursenat geschaffen, und auch in seiner derzeitigen, seit 1993 laufenden Funktionsperiode konnte der NÖ Kultursenat, wie einem dieser Tage erschienenen Bericht zu entnehmen ist, wesentlich bei wichtigen kulturellen Weichenstellungen mitwirken: So lieferte er eine Stellungnahme zum NÖ Kulturförderungsgesetz, die größtenteils in die Endfassung miteinfloß. So wurde beispielsweise die Neuordnung und Erhöhung der Kulturpreise des Landes aufgegriffen und realisiert, weitere Anregungen wurden ebenfalls aufgenommen. Berücksichtigung fanden auch die Empfehlungen des Kultursenats bei der Erstellung eines NÖ Kulturkonzeptes. Als die Künstlerin Johanna Kandl in der Wiener Herrengasse während einer Kunstaktion von Sicherheitsorganen festgenommen wurde, konnte der NÖ Kultursenat schlichtend eingreifen. Der Themenkreis "Wissenschaft und ihre Förderung in Niederösterreich" beschäftigt den Kultursenat in besonderer Weise, dazu wurden intensive Diskussionen geführt. Folge war auch, daß der Kultursenat von 16 auf 20 Mitglieder aufgestockt wurde, um die Bereiche der Wissenschaft besser vertreten zu können. Als Beiträge zum öffentlichen Diskurs veranstaltet der Kultursenat immer wieder öffentliche Kulturgespräche. Dabei spielt das kulturelle Spannungsfeld Landeshauptstadt - Regionen eine besondere Rolle.

Für alle diese beratenden Tätigkeiten führte der NÖ Kultursenat - Vorsitzender Dr. Richard Plitzka - 18 Sitzungen, eine Wochenendklausur und zwei öffentliche Kulturgespräche durch.

Der Bericht des Kultursenats ist bei der Abteilung Kunst und Wissenschaft des Amtes der NÖ Landesregierung, 3109 St.Pölten, Landhausplatz 1, Telefon 02742/200/6259, kostenlos erhältlich.

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