Pädagogische Frühförderung für Behinderte

Land stellte fast 7 Millionen Schilling bereit

St.Pölten (NLK) - Behinderte oder entwicklungsgefährdete
Kinder sollen ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten so gut wie möglich entwickeln: In Niederösterreich wird daher seit geraumer Zeit die Pädagogische Frühförderung angeboten, die in Zusammenarbeit mit Eltern, Ärzten und Therapeuten durchgeführt wird. Die Frühförderung wendet sich an Eltern, deren Kinder während der ersten Lebensjahre in ihrer körperlichen, sprachlichen, emotionalen und sozialen Entwicklung Unterstützung benötigen. Die Eltern erhalten dabei Informationen und Anregungen, wie sie ihrem Kind mit konkreten Übungen und Spielen helfen können.

Die Frühförderung wird ambulant oder mobil angeboten. Die Förderung endet, wenn das Kind eine regelmäßige Betreuung und Förderung wie im Kindergarten erhält. Bei seh- und hörgeschädigten Kindern wird die Frühförderung bis zum Schuleintritt angeboten. Frühförder-Einheiten werden einmal pro Woche durchgeführt und dauern meist 90 Minuten.

Mobile Frühförderstellen, die nur vom Land gefördert werden, bieten die Lebenshilfe Niederösterreich, das NÖ Hilfswerk und private Vereine. Zusätzlich wird die Frühförderung auch von den Ambulatorien in St.Pölten, Amstetten, Mistelbach, Wiener Neustadt, Grainbrunn, Gmünd, Zwettl und Waidhofen an der Thaya angeboten. Niederösterreich hat insgesamt 14 Frühförder-Einrichtungen. Auch die drei Ambulatorien in Wien stehen den niederösterreichischen Kindern zur Verfügung. Die Kosten für die Frühförderung in den Ambulatorien werden je zur Hälfte vom Land Niederösterreich und den Krankenkassen aufgebracht. Das Land Niederösterreich wendete für die Frühförderung im Vorjahr insgesamt fast 7 Millionen Schilling auf, wovon 5,5 Millionen den mobilen Frühförderstellen zugute kamen und 1,4 Millionen für die Frühförderung in den Ambulatorien bereitgestellt wurden.

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