SGL Carbon Gutes 1. Quartal : Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Geschäftsjahr 1998: Der
Konzernumsatz von SGL CARBON konnte von Januar bis März 1998 gegenüber Vorjahr um 23% auf 556 Mio. DM gesteigert werden. Ohne die erstmals konsolidierte Akquisition Hitco (jetzt SGL Carbon Composites/USA) verbleibt ein Anstieg von 15%. Im Gegensatz zum 1. Quartal 1997 wurden die ersten drei Monate 1998 nicht von signifikanten Sondereffekten negativ beeinflußt. Das Betriebsergebnis konnte entsprechend um rund ein Drittel auf 105 Mio. DM gesteigert werden. Der Vorsteuergewinn konnte ähnlich stark auf 94 Mio. DM verbessert werden. Dies gelang trotz eines von minus 9 Mio. DM auf minus 11 Mio. DM verschlechterten Finanz- und außerordentlichen Ergebnisses. Bei einer leicht verbesserten Steuerquote von 38% kletterte der Nachsteuergewinn um 37% auf 59 Mio. DM. Daraus errechnet sich inklusive Bereinigungen nach DVFA/SG ein Gewinn je Aktie von 2,95 DM (Vorjahr: 2,01 DM). Die Umsatzrendite (ROS) verbesserte sich gegenüber Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 19%, die Vermögensrendite (ROCE) von 22% auf 25%. Trotz einer akquisitionsbedingt um 19% auf 2.129 Mio. DM gestiegenen Bilanzsumme konnte die Eigenkapitalquote von 43 auf 46% verbessert werden. Der Brutto-Cash-flow lag im 1. Quartal mit 94 Mio. DM um 29% über Vorjahr. Zu den gegen SGL CARBON zur Zeit laufenden straf- und zivilrechtlichen Verfahren wegen des Verdachts wettbewerbswidriger Absprachen liegen keine neuen Informationen vor. Zuversichtlicher Ausblick Unsere Auftragsbücher stimmen uns zuversichtlich, im 2. Quartal ein operatives Ergebnis erwirtschaften zu können, das mindestens auf dem Niveau des ersten liegt. Soweit keine außergewöhnlichen Umstände eintreten, und ohne Berücksichtigung möglicher Auswirkungen durch die schwebenden Kartellverfahren, sind wir für das Gesamtjahr 1998 zuversichtlich, bei Umsatz und Betriebsergebnis weiter zu wachsen. Wir gehen derzeit aufgrund zu erwartender Verbesserungen in allen Geschäftsfeldern von einer Steigerung des Betriebsergebnisses im zweistelligen Prozentbereich aus, obwohl wir für die Integration der Portfolioerweiterungen und für Rationalisierungen Einmalkosten von rund 20 Mio. DM veranschlagen. Wie stark sich die Wirtschaftsturbulenzen in Südostasien, bzw. mögliche Währungsverschiebungen, im Jahresfortgang auf unser Geschäft auswirken, läßt sich heute noch nicht abschätzen. Bislang haben sich kaum negative Auswirkungen gezeigt.
Ende der Mitteilung

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