Knotzer: Badner Bahn - für U-Bahn-taugliche Garnituren vorsorgen

Kreuzungsfreier Ausbau der Badner Bahn bis Wien

St. Pölten, (SPI) - "Die Einbindung der Badener Bahn ins U-Bahn-Netz bei Oberlaa ist für eine vorausschauende Verkehrsplanung für den Bezirk Baden und das Wiener Umland ausgesprochen sinnvoll. Bei dem gestern von der Wiener Rathauskorrespondenz bekanntgegebenen Ankauf von sechs neuen Triebwagen sollte daher von Beginn an auf eine U-Bahn-konformen Ankauf geachtet werden", stellt der Badner SP-Abg. Fritz Knotzer heute fest.****

Mit den neuen Triebwagen, die ab dem Jahr 2000 zum Einsatz kommen werden, wird auch die seit langem geforderte Intervallverkürzung auf 7 ½ Minuten ermöglicht. "Die Intervallverkürzung der Badner Bahn ist an sich sehr begrüßenswert. Zu großen Problemen für den Straßenverkehr wird es aber im Zuge dieser Intervallverkürzung kommen, weil die Badener Bahn die B 17 fünfmal kreuzt und es dadurch bereits jetzt immer wieder zu umfangreichen Staus auf der
B 17 kommt. Durch die Intervallverkürzung von 15 auf siebeneinhalb Minuten würden nicht nur die vielen Pendler belastet, sondern auch die ansässigen Betriebe, die mit einem spürbaren Ausbleiben der Kunden zu rechnen hätten", stellte der Traiskirchner Bürgermeister weiter fest.

"Die Lösung wäre eine kreuzungsfreie Fahrt der Badner Bahn bis Wien. Diese bedingt natürlich die Inangriffnahme der
entsprechenden Planungen und der Baumaßnahmen durch das Land Niederösterreich. Dadurch würde sowohl der Verkehr auf der B 17 entlastet, als auch die Fahrt der Badner Bahn beschleunigt", so Knotzer abschließend.
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