Über 9.000 Pflegegeldbezieher in NÖ

Votruba: Pflegetelefon war notwendig

St.Pölten (NLK) - 1997 bezogen in Niederösterreich 9.632 Bedürftige Pflegegeld, das Land wendete dafür fast 614 Millionen Schilling auf. 1996 erhielten 9.620 Bedürftige ein Landes-Pflegegeld in der Höhe von insgesamt 623 Millionen Schilling. Durchschnittlich erhalten die Bezieher 5.310 Schilling pro Monat. Anspruch auf eine Landes-Unterstützung haben Bedürftige ohne Pensionsanspruch, also meist Behinderte und mitversicherte Ehegatten, den Bundeszuschuß gibt es für Bedürftige mit eigener Pension.

Umfassende Informationen rund um das Thema Pflege erteilt das "Pflegetelefon" der Abteilung Sozialhilfe des Amtes der NÖ Landesregierung, das seit knapp zwei Wochen von Montag bis Freitag zwischen 9 und 10 Uhr unter der Telefonnummer 02742/200/6319 oder zum Ortstarif über die zuständige Bezirkshauptmannschaft erreichbar ist. "Die vielen Anfragen beweisen, daß für die Niederösterreicher damit eine Servicenummer eingerichtet wurde,
die dringend notwendig war", betonte Landesrätin Traude Votruba, auf deren Initiative das "Pflegetelefon" ins Leben gerufen wurde. Die Anfragen hätten vor allem allgemeine Probleme bei der Pflege der Angehörigen betroffen. "Viele Angebote und Möglichkeiten sind auch zu wenig bekannt: So zum Beispiel die Tatsache, daß sich pflegende Angehörige bei ihren Angehörigen mitversichern können, wenn diese zwischen Pflegestufe fünf und sieben eingestuft sind", erläuterte Votruba. Mit dem "Pflegetelefon" habe man eine echte Qualitätsverbesserung erreicht, ohne dem Land Kosten und den Hilfesuchenden Mühen abzuverlangen.

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