Köln. Rückversicherung Geschäftsergebn. Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Geschäftsergebnis 1997 der Kölnischen Rückversicherung AG

Die Kölnische Rück veröffentlicht heute einen Aktionärsbrief, in dem sie die vorläufigen Geschäftsergebnisse des Jahres 1997 und die Zahlung einer Vorabdividende in Höhe von 14 DM bekannt gibt.

Das Geschäftsjahr 1997 ist gut verlaufen. Die Kölnische Rück wird voraussichtlich einen erneut deutlich gestiegenen Jahresüberschuß in Höhe von ca. 190 Mio. DM erzielen.

Die Bruttoprämieneinnahme 1997 ist um ca. 12% auf etwa 7,0 Mrd. DM angestiegen. Besonders stark ist das Geschäftssegment Leben- und Kranken gewachsen, hier erzielte die Kölnische Rück ein Prämienvolumen von 2,7 Mrd. DM (Steigerung um ca. 30%). Im Segment Schaden/Unfall ist das Prämienvolumen aufgrund selektiver Zeichnungspolitik nur moderat auf 4,3 Mrd. DM gewachsen. Die Schadensituation 1997 war insgesamt befriedigend. Hauptsächlich ereigneten sich Feuerschäden, deren Anzahl und Ausmaß in etwa auf dem Niveau der Vorjahre lagen. Die Kölnische Rück war von lediglich einem Katastrophenschaden, der Oderflut mit Auswirkungen hauptsächlich in Polen und Tschechien, betroffen. Das versicherungstechnische Ergebnis ist daher zufriedenstellend. Den Schwankungsrückstellungen werden voraussichtlich 170 - 190 Mio. DM zugeführt.

Das Kapitalanlagenergebnis 1997 hat sich erneut deutlich verbessert und beträgt ca. 590 Mio. DM. Das laufende Anlagenergebnis wird ca. 21% über dem Vorjahreswert liegen.

Die Kölnische Rück veröffentlicht in diesem Jahr erstmals ihre Bewertungsreserven in Kapitalanlagen zum Stichtag 31.12.1997. Diese betragen bei der Kölnischen Rück AG 1,351 Mrd. DM. Im Konzern betragen die Reserven 717 Mio. DM. Dieser Wert ist deshalb niedriger, weil die Tochtergesellschaften konsolidiert und somit deren Marktwerte nicht enthalten sind. Im Hinblick auf die zukünftige Anwendung von internationalen Rechnungslegungsvorschriften für den Konzernabschluß und die internationale Vergleichbarkeit sind in den Angaben zu den festverzinslichen Wertpapieren sowohl Inhaber- als auch Namenspapiere enthalten.

Als erstes deutsches Versicherungsunternehmen wird die Kölnische Rück ihren Aktionären eine Vorabdividende nach @ 59 AktG für das Geschäftsjahr 1997 zahlen. Diese wird 10 DM pro Stammaktie betragen. Der Vorteil daß die Dividende aus dem im Ausland bereits versteuerten Erträgen finanziert wird, wird ebenfalls an die Aktionäre weitergeleitet.

Hierauf wird ein Abschlag von 4 DM pro Stammaktie bezahlt. Die Auszahlung der Gesamt-Vorabdividende von 14 DM wird im Mai erfolgen. Die guten Ergebnisse ermöglichen es der Gesellschaft, ihre bisherige kontinuierliche Dividendenpolitik auch für das Jahr 1997 beizubehalten und ihre Rücklagen dem gestiegenen Geschäftsvolumen anzupassen. Das Jahr 1998 ist bis jetzt gut verlaufen.

Weitere Einzelheiten finden sich in dem heute veröffentlichten Aktionärsbrief der Kölnischen Rück, anzufordern unter Fax +49 221 9738-611.

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