Österreich: Verbandkasten und Hausapotheke - Teil 1 Wien (ÖRK) - Ein Schnitt in den Finger ist schnell passiert. Auch vor Halsschmerzen ist niemand gefeit. Verletzungen zu versorgen

oder die lästigen Beschwerden der jährlichen Verkühlung zu lindern - genau dafür sind Verbandkasten und Hausapotheke gedacht.

"Um in Notfällen, etwa bei einer starken Blutung, rasch und
richtig handeln zu können, ist ein korrekt ausgestatteter Verbandkasten notwendig", sagt Dr. Heinz Peter Slatin, Chefarzt
des Österreichischen Roten Kreuzes.

Slatin empfiehlt eine Grundausstattung an Verbandmaterial, die der ÖNORM-Vorschrift entspricht. Jedenfalls sollten aber zumindest keimfreie Wundauflagen, Mullbinden, Pflasterstrips, Wundschnellverbände in verschiedenen Größen und Dreiecktücher vorhanden sein. Eine optimale Ergänzung zu einem gut
ausgestatteten Verbandkasten seien Einmalhandschuhe, ein Beatmungstuch (einmalverpackt) und eine aktuelle Erste-Hilfe-Anleitung.

Bei der Lagerung dieser Materialien sollte man sich an die Empfehlung der Hersteller halten. Slatin: "Das Badezimmer ist kein guter Ort dafür, weil es zu feucht ist." Außerdem sollte das Alter regelmäßig kontrolliert werden, da z.B. sterile Verbände nur begrenzt haltbar sind. Verbandkästen sollten im Gegensatz zur Hausapotheke nicht versperrt und nach der Entnahme von Materialien wieder ergänzt werden.

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4.5.1998

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