Pröll: Familien gesünder und stärker als viele meinen

Muttertag, Initiative einer Niederösterreicherin

St.Pölten (NLK) - Unsere Familien sind viel gesünder und
stärker, als viele meinen. Das sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung "Forum NÖ" zum bevorstehenden Muttertag am kommenden Sonntag. Das sei vor allem das Verdienst
der Mütter. Sie bestimmen unsere Zukunft, indem sie die
Bedingungen schaffen, unter denen künftige Generationen heranwachsen. Was unsere Familien nicht leisten, das kann auch der Staat nicht ersetzen.

Im Zusammenhang mit dem geänderten Rollenbild der Frauen
verwies der Landeshauptmann auf die diesjährige Landesausstellung unter dem Titel "aufmüpfig & angepaßt - Frauenleben in Österreich", sie wird am kommenden Wochenende eröffnet. Pröll:
Aber auch wenn sich das Rollenbild der Frau gewandelt hat, der Mutter wird immer eine ganz besondere Stellung zukommen. Eine der wichtigsten Aufgaben dabei, die Position Niederösterreichs als Familienland Nummer 1 auszubauen, sei es, auf dieses geänderte Rollenbild der Frauen einzugehen, so Pröll. Dafür gibt es natürlich kein Patentrezept. Es sind ja auch nicht alle Frauen und Mütter gleich. Die 760.000 Mädchen und Frauen im Land haben höchst unterschiedliche Lebensbedingungen, Zielvorstellungen, Wünsche und Anliegen. Unsere Aufgabe in der Politik ist es, Rahmenbedingungen
zu schaffen, unter denen Frauen und Mütter ihr Leben so gestalten können, wie sie es für sich und ihre Familien wünschen. Niederösterreich befinde sich dabei auf dem richtigen Weg. Obwohl materielle Forderungen natürlich nicht alles seien, zeige ein Zahlenvergleich recht deutlich die Einstellung des Landes zur Familie auf: In den Jahren des Sparpakets von 1995 bis 1998 seien die Ausgaben im ganzen Landeshaushalt nur um 5,6 Prozent
gestiegen. Die Familienförderung sei aber um 10,6 Prozent (720 Millionen Schilling) erhöht worden.

In Österreich wird der Muttertag seit 1924 gefeiert. Es war
eine Niederösterreicherin, nämlich die Badenerin Marianne Hainisch, die Mutter des ersten Bundespräsidenten Michael
Hainisch, die den Tag der Mutter nach amerikanischem Vorbild bei
uns durchgesetzt hat.

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