AK warnt vor Versandfirma Saphir

AK hat Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Wien (OTS) - Die AK Konsumentenschützer warnen vor dem französischen Versandhandelsunternehmen Saphir, das Konsumenten hohe Geldgewinne verspricht. Die AK hat Saphir-Versand bereits bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. "Konsumenten sollen sich keinesfalls zu einer Bestellung verleiten lassen, denn auf den versprochenen Gewinn warten sie ohnehin vergeblich," rät die AK. ****

Das französische Versandhandelsunternehmen Saphir S.A.R.L. mit
Sitz in Straßburg neppt seit Anfang '97 österreichische Konsumenten: Sie hätten einen hohen Geldpreis oder ein wertvolles Elektrogerät gewonnen. Den Gewinnmitteilungen ist meist nur ein einziges Warenangebot beigelegt, wie zB ein Mokkaservice aus
echtem Silber.
Konsumenten, die nur ihren angeblichen Gewinn anfordern wollen und nichts bestellen, wird in einem Schreiben mitgeteilt, daß zwar "alles in Ordnung sei, nur leider die Bestellung noch fehle".

Die Waren werden von Saphir über ein österreichisches Postfach nur gegen Vorauszahlung oder Nachnahme geliefert. Oft entsprechen
diese jedoch nicht den Vorstellungen der Konsumenten oder sind zu teuer. Wollen die Konsumenten dann von ihrem zugesicherten Rückgaberecht Gebrauch machen, warten sie vergeblich auf ihr Geld. Auch wiederholte Mahnschreiben der Konsumenten fruchten meist
nicht - Saphir antwortet in der Regel nicht einmal. Von einem
Gewinn ist ohnedies ganz zu schweigen.

Die AK hat nun den Saphir-Versand bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und rät den Konsumenten: "Finger weg von Bestellungen
bei ausländischen Unternehmen, die per Nachnahme zu bezahlen sind, also bevor man die Ware sieht und prüfen kann."

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/OTS