Hofmacher fordert endlich Ende in der Causa Semmering- Eisenbahntunnel

Einem verliert jetzt endgültig die Kontrolle

Niederösterreich, 1.5.1998 (NÖI) Ein Ende in der Causa Semmering-Eisenbahntunnel fordert LAbg. Ignaz Hofmacher. Jetzt schreckt Einem nicht einmal mehr davor zurück, mit der Hilfe von "SPÖ-Kronjuristen" den Verfassungsgerichtshof parteipolitisch unter Druck zu setzen. Der Verkehrsminister ist jetzt gefordert, endlich zu handeln und nicht weiter die Kontrolle zu verlieren. "Es kann nicht das Ziel einer vernünftigen Verkehrspolitik sein, ein unfinanzierbares und ökologisch gefährliches Uraltkonzept, als einzige Möglichkeit einer Nord-Süd-Verbindung, anzubieten. Einem sollte endlich auf Verkehrsexperten hören, die wirkliche Alternativen präsentieren."

Eine Lösung, mit der sowohl die Menschen diesseits, als auch jenseits des Semmerings zufrieden sein könnten, ist die Errichtung einer Süd-Ost-Spange. Wie das funktioniert wurde auch schon dargestellt. So könnte man diese Spange in drei Teilabschnitten angehen. Die Vorteile daraus sind neben der Finanzierbarkeit, der Umweltverträglichkeit auch noch der regionale Nutzen. "Mit einer Süd-Ost-Spange hätten wir darüber hinaus auch noch eine internationale Anbindung an den Flughafen und keinen verlorenen Zeitaufwand. Wenn Verkehrsminister Einem behauptet, er hätte 16 Alternativen prüfen lassen und nichts besseres als den Semmering -Eisenbahntunnel gefunden, so hat er schlicht und einfach 16 falsche Alternativen prüfen lassen", kritisierte der Abgeordnete.

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