ARBÖ begrüßt die rasche Reaktion von Verkehrsminister Dr. Caspar Einem zum sicheren Schülertransport im Straßenverkehr

Ab 1.1.1999 tritt die "1:1-Regelung" in Kraft

Wien (ARBÖ) - Auch der ARBÖ begrüßt die rasche Reaktion von Verkehrsminister Dr. Caspar Einem auf die ARBÖ-Forderung nach mehr Sicherheit beim Schülertransport im Straßenverkehr. In der 44. KDV-Novelle reagiert der Minister auf die Häufung von Schulbusunfällen in den letzten Monaten.

Schon zum Beginn des nächsten Schuljahren, im Herbst dieses Jahres müssen alle Fahrzeuge zum Schülertransport mit Außen- und Zusatzspiegel ausgerüstet sein, daß der Schulbuslenker von seinem Fahrersitz aus auch den seitlichen Einstiegsbereiche mit dem darunter liegenden Teil der Fahrbahn einsehen kann.

Zudem muß der Lenker von seinem Platz aus anhand einer Leuchte erkennen können, daß alle Türen ordnungsmäßig geschlossen sind. Schüler dürfen auch nur auf fest mit dem Fahrzeug verbundenen Sitzen befördert werden.

Ab 1.1.1999, darauf macht der ARBÖ aufmerksam, tritt ein weiterer Sicherungsmaßnahme für den Kindertransport in Kraft: Die sogenannte "1:1-Regel" auf den Sitzen von Pkw und Kleinbussen. Derzeit dürfen auf Grund einer speziellen Zählregel mehr Kinder im Fond eines Autos transportiert werden, als es zugelassene Sitzplätze gibt.

"Doch mit 31. Dezember 1998 endet diese Ausnahmeregelung", so ARBÖ-Cheftechniker Dipl. Ing. Diether Wlaka, "dann gilt für Pkw, Kombis und Kleinbusse das Prinzip - ein Kind = ein Sitzplatz." Vom 1.1.1999 an dürfen dann beispielsweise wirklich nur noch drei Menschen, ungeachtet ihres Alters, auf einer dreiplätzigen Rückbank sitzen.

Rückfragen & Kontakt:

(01) 891 21/244 oder 280
e-mail: presse@arboe.or.at

ARBÖ Presse

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR/NAR