High-Tech-Forschungsanlage AUSTRON in Österreich geplant

Informationsveranstaltung über AUSTRON am 6. Mai um 15 Uhr in der Wirtschaftskammer Österreich

PWK - Die "European Science Foundation" (ESF), ein Gremium hochrangiger internationaler Wissenschaftler mit Sitz in Straßburg, hat im Oktober 1997 die Evaluierung des Projektes AUSTRON abgeschlossen. ****

AUSTRON ist als internationales Großforschungszentrum für die Untersuchung von neuen Materialien mit Hilfe von Neutronensonden geplant, welches in Österreich angesiedelt werden soll und auch auf dem Gebiet der Medizin und der industriellen Forschung im europäischen Spitzenfeld rangieren wird. Im November 1997 gab Bundesminister Caspar Einem bekannt, daß nach erfolgreicher Abklärung der letzten noch offenen Fragen im Herbst 1998 Verhandlungen auf europäischer Ebene beginnen können.

AUSTRON ist für die österreichische Wirtschaft von großem Interesse, erklärt Karl Schmiedbauer, Leiter des Referates Internationale Zulieferungen in der Wirtschaftskammer Österreich:
"Die Errichtung der Anlage erfordert mit Einschluß von Med-AUSTRON Investitionen von 4,8 Mrd Schilling, AUSTRON könnte als "Kondensationskeim" für die Ansiedlung von Hochtechnologie-KMUs wirken und wäre ein wissenschaftliches Innovations- und Servicezentrum nicht nur für die Grundlagenforschung, sondern in hohem Maße auch für die vorwettbewerbliche Industrieforschung".

AUSTRON als internationales Forschungszentrum für Österreich wird von der Wirtschaftskammer Österreich in Zusammenarbeit mit der Siemens AG Österreich, dem Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr sowie dem Verein AUSTRON als Träger des Projektes am 6. Mai von 15 bis 20 Uhr im Saal 1 der Wirtschaftskammer Österreich vorgestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, AUSTRON als weltweit führende internationale High-Tech-Forschungsanlage mit Standort Österreich in der Öffentlichkeit neu zu positionieren und ganz besonders die Wirtschaft mit den durchwegs positiven Folgen einer solchen Ansiedlung in Österreich bekannt zu machen, so Schmiedbauer.

Ausgehend vom gegenwärtigen technologischen Defizit und der Tatsache, daß im Wettbewerb der Industrieländer die Entwicklung neuer Technologien oder neuer Produkte zu den Erfolgsfaktoren zählt, ist die Forschungsintensität mittel- und langfristig für die weitere Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich von ausschlaggebender Bedeutung. AUSTRON als internationale Großforschungseinrichtung soll daher dazu beitragen, den F&E-Bereich in Österreich aufzuwerten, seine Intensivierung zu beschleunigen und - besonders im Hinblick auf das so wichtige internationale Niveau - nachhaltig zu prägen.

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Referat Internat. Zulieferungen
Tel. 50105 DW 4515

Dr. Karl Schmiedbauer

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