Spaltung zurückweisen! GLB: FGÖ-Gründung richtet sich gegen ArbeitnehmerInnen

Wien (OTS) - Als Versuch der Spaltung der
Gewerkschaftsbewegung zum Schaden der ArbeitnehmerInnen
bezeichnet der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) die Gründung
der sogenannten »Freien Gewerkschaft Österreichs« durch die
FPÖ. Der Vorsitzende des GLB, Manfred Groß, spricht von einem »untauglichen Versuch, einen parteipolitischen Verein als Gewerkschaft darzustellen«.****

Der GLB appelliert an die Arbeiter, Angestellten und öffentlich Bediensteten, sich nicht blenden zu lassen und zu erkennen, daß dieser Verein nur eine Funktion hat: die Beschäftigten auseinanderzudividieren, um die Unternehmerangriffe auf die erworbenen Rechte wirkungsvoller zu machen. »Wir stehen vielen Entscheidungen der ÖGB-Führung kritisch und ablehnend
gegenüber, sehen die Einheit der Gewerkschaft aber als eine der größten Errungenschaften der ArbeitnehmerInnen. Gerade jetzt,
wo die Kapitalseite eine Gruppe gegen die andere ausspielt,
brauchen wir den gewerkschaftspolitischen Schulterschluß im Gewerkschaftsbund!«, meint GLB-Vorsitzender Manfred Groß.

Die FPÖ ist von ihrem Charakter her eine Unternehmerpartei mit einer Ideologie, die sich gegen die Interessenslage der arbeitenden Menschen richtet. Ihr Versuch, einen Verein zu installieren, der sich als Gewerkschaft auszugeben versucht, ist bezeichnend. Wir
erinnern an das dunkle Kapitel in der Geschichte unseres Landes,
in der sogenannte »gelbe Gewerkschaften« eingerichtet wurden,
um der Arbeiterbewegung das Wasser abzugraben. Die
katastrophalen Folgen sind bekannt. Es gilt zu verhindern, daß heute unter anderen Vorzeichen der Versuch der Zerschlagung der Arbeiterbewegung wiederholt wird.

Rückfragen & Kontakt:

GLB, Tel.: (01) 718 26 23,
e-mail: glb-zink@apanet.at

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLB/OTS