NEUBAUS ALT-BEZIRKSVORSTEHER KARRER IST TOT

Wien (ÖVP-Klub) - Der langjährige ÖVP-Bezirksvorsteher des
7. Wiener Gemeindebezirkes, KommR Josef Karrer, ist tot. Er
erlag am vergangenen Freitag einem langen, schweren Leiden.
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Josef Karrer wurde am 2. Juli 1920 in Himberg geboren. Nach Absolvierung einer Koch- und Kellnerausbildung wurde Karrer zum Kriegsdienst eingezogen. Nach der Rückkehr aus dem Krieg arbei-tete er in Frankreich, ehe er sich im Jahr 1955 in Wien selb-ständig machte, wo er in der Neustiftgasse ein Gasthaus kaufte.
Im Jahr 1968 erwarb er ein Kaffeehaus auf der Währinger Straße.
Im Jahr 1966 wurde Karrer Vorsteher-Stellvertreter der Wiener Kaffeehausbesitzer und im Jahr 1975 Vorsitzender der Prüfungs-kommission für Köche und Kellner. Im Jahr 1973 wurde ihm der Berufstitel Kommerzialrat verliehen.

Seine politische Laufbahn begann Karrer mit seinem Beitritt zur Volkspartei im Jahr 1948. Im Jahr 1968 wurde er Bezirksrat in
seinem Heimatbezirk Neubau, im Jahr 1975 Bezirksvorsteher-Stellvertreter und im Jahr 1978 Bezirksvorsteher. Dieses Amt
übte er bis 1991 aus.

Karrer war Inhaber zahlreicher Auszeichnungen, darunter des
Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Öster-reich, des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land
Wien, der Goldenen Ehrennadel der Gastwirteinnung und der
Goldenen Ehrennadel der Kaffeesiederinnung.

ÖVP-Klubobmann Prochaska bezeichnete Karrer in einer ersten Reaktion auf das Bekanntwerden des Todesfalles als "Bezirks-
kaiser" der alten Schule, dessen Bekanntheit weit über seinen Heimatbezirk hinausging.

Karrer hinterläßt eine Frau und eine erwachsene Tochter.

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